Kurzbiografie:

Virgil Widrich, geboren 1967 in Salzburg, arbeitet an zahlreichen Film- und Multimediaproduktionen. Er ist einer der Gründer und Geschäftsführer der Multimediaproduktionsfirma checkpointmedia GmbH, Univ.-Prof. für Art & Science an der Universität für angewandte Kunst Wien und Inhaber und Geschäftsführer der Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions G.m.b.H.

Sein erster Kinofilm ist "Heller als der Mond" (2000), sein Kurzfilm "Copy Shop" gewann 37 internationale Preise und wurde für den Oscar nominiert. "Fast Film" wurde 2003 in Cannes uraufgeführt und gewann bisher 36 Filmpreise. Sein neuester Film ist "Die Nacht der 1000 Stunden" (2016).

Virgil Widrich lebt in Wien.
 

Biografie

 

1967

Geboren am 16. Mai 1967 in Salzburg. Wächst in einem 500 Jahre alten Haus auf dem Mönchsberg auf. Nachbar: Peter Handke, häufiger Besucher: Wim Wenders.
 

1973

Zum ersten Mal im Kino. Die Eltern erklären nach der Vorführung von Bambi, dass es nicht möglich ist, die Schauspieler hinter der Bühne zu treffen. Erster Eindruck von der Funktionsweise des Kinos.
 

1977

Maria Lassnig dreht am 22.9.1977 einen Teil ihres Films "Fairy Tale" im Haus Mönchsberg 17 in Salzburg. Gemeinsam mit den Schwestern Mechtild und Theresa Darsteller mit einer Ritterrüstung.
 

1979

Beobachtet Tag für Tag, wie unweit vom elterlichen Haus Ronald Neame mit Walter Matthau und Glenda Jackson die Agentenkomödie Hopscotch dreht.
 

1980

Bekommt mit 12 endlich seine erste Super-8-Kamera, eine Revue Cockpit S8L, und dreht noch im selben Jahr die ersten drei Filme.
"My Homelife", eine Dokumentation über das Haus der Eltern, wird im Frühling gedreht und fertiggestellt.
Dreharbeiten des Dokumentarfilms "Gusti Kupelwieser", über die Großmutter des Regisseurs (1907-1987).
"Gebratenes Fleisch", ein von Roald Dahl inspirierter Kanibalismus-Krimi, wird im Sommer gedreht.
Im Herbst entsteht ein Portrait des Kärntner Spiegelkünstlers Arnulf Komposch mit dem Titel "3 x Ulf". Gedreht wird von 2. bis 4.9.1980 in seiner Werkstatt und Wohnung in Klagenfurt, Tarviserstraße 4H.
Ein erster Test für einen längeren Trickfilm: zwischen 3. und 8.12.1980 entsteht eine Animation über ein kleines Männchen, dass daran scheitert, einen Kühlschrank zu öffnen. Länge: 17 Sekunden.
 

1981

Sieht im Fernsehen eine Dokumentation über Walt Disney und beginnt mit der Arbeit an einem eigenen Zeichentrickfilm. Innerhalb von sechs Monaten entsteht aus über 1.000 zerschnittenen Overheadfolien der Trickfilm "Auch Farbe kann träumen".
Bekommt im Herbst seine erste Super-8 Filmkamera mit Ton, eine Braun Nizo 3056.
 

1982

Mit 15 Inszenierung des ersten Films mit richtigen Schauspielern. Libgart Schwarz, Star der Berliner Schaubühne, spielt eine Rolle in dem Godzilla-beeinflussten Science-fiction Film "Monster in Salzburg". Dabei werden ganze Straßenzüge von Salzburg als Modell nachgebaut. Das Monster selbst ist eine 30cm lange Holzpuppe mit Zwirnhaaren, welches per Einzelbildschaltung zum Leben erweckt wird. Ab diesem Jahr beginnt auch das theoretische Studium des Mediums Film durch Ankauf von zahlreichen Filmbüchern und gezielter Drehbuchanalyse.
Erstellt im Garten der Nachbarn eine 17minütige Dokumentation der Aufführung von "Jedermann für Kinder".
 

1983

Nach langen Vorbereitungen beginnt die Arbeit an dem ersten abendfüllenden Spielfilm "Vom Geist der Zeit". Während die Schulleistungen rapide bergab gehen entsteht in 14-monatigen Dreharbeiten ein 112 Minuten langer Genre-mix aus Action, Horror und Science-fiction Film, der in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spielt. Peter Handke spielt als Gaststar einen aufgeregten Passanten, die anderen Rollen übernehmen Laiendarsteller aus der Schule. Das Wohnzimmer im elterlichen Haus wird fast zwei Jahre lang für die Dreharbeiten gesperrt.
 

1984

In diesem Jahr beginnt die später immer heftiger werdende Liebe zu Computern mit der Programmierung von zahlreichen Videospielen auf einem Sinclair Computersystem mit bunten Tasten.
Um das 70.000 Schilling (heute rund 5.000 Euro) Budget für "Vom Geist der Zeit" zu finanzieren Betätigung als Statist und später Requisiteur bei den Salzburger Festspielen bei Inszenierungen von Jean-Pierre Ponelle, Michael Hampe, Gernot Friedel, Johannes Schaaf und Herbert von Karajan.
 

1985

Premiere von "Vom Geist der Zeit" im Mozart-Kino in Salzburg.
Aufnahme an der Wiener Filmakademie.
Im Herbst gerade-noch Matura am Akademischen Gymnasium in Salzburg.
"Vom Geist der Zeit" wird bei bei den Welser Filmtagen aufgeführt Der Film besteht aus über 1.000 Einstellungen, von denen manche über 20 Mal in der Kamera belichtet wurden. Horst Christoph schreibt im Profil "Ein zwei-Stunden-Filmfeuerwerk!".
Einladung von Johannes Schaaf nach Cinecitta zu den Dreharbeiten von Michael Endes Momo. In den Hallen nebenan entsteht zeitgleich Der Name der Rose mit Sean Connery, was genau beobachtet wird.
Mit 18 der erste öffentliche Vortrag über "Vom Geist der Zeit" auf Einladung der Hochschule für Gestaltung in Linz.
 

1986

Verlässt nach wenigen Wochen wieder die Wiener Filmakademie.
Ein Science-fiction Film, der im Mikrokosmos spielt, wird geplant, aber nicht verwirklicht.
 

1987

Im Mai 1987 wird der Filmverleih "Classic Films" gegründet, der sich um den Vertrieb von künstlerisch wertvollen Filmen bemüht. Mit dem Verleih von Drowning by Numbers beginnt der lang anhaltende Kontakt zu Peter Greenaway.
Classic Films lädt von 3. bis 7.6.1987 Michael J. Weldon (Autor der Psychotronic Encyclopedia of Film) nach Wien ein, um im "Movie - das Kino" eine Retrospektive von B-Filmen zu präsentieren. Gezeigt werden unter anderem Hideous Sun Demon (1959), Robot Monster (1953), Carnival of Souls (1962) und Dementia/Daughter of Horror (1955).
Dreh der Signatur für "Classic Films" mit Buchstaben und Licht.
 

1988

Im Rahmen von Classic Films Gestaltung von Retrospektiven, dabei u. a. Wiederaufführung der Filme von Andy Warhol und Max Fleischer. Übernahme des Gesamtwerks von Wim Wenders für Österreich.
 

1989

Mitgestaltung der Retrospektive der Filme von Laurel & Hardy erstmals in der ungekürzten Originalfassung. Die äußerst erfolgreiche Retrospektive tourt durch ganz Österreich und kommt anschließend auch in deutsche Programmkinos. 
Begegnung mit dem Kameramann und Regisseur John Bailey (Kamera u.a.. bei American Gigolo, Mishima, Silverado, As good as it gets).
 

1990

Einladung nach Hollywood. Assistent von John Bailey bei dessen Science fiction Komödie The Search for intelligent life in the universe mit Lily Tomlin ("Nashville", "The Player", "Short Cuts")
Beginn der jahrelangen Mitarbeit am Marketing der damals neuen Konzerthaus-Musikreihe "Wien modern" für Karsten Witt.
 

1991

Die prekären Verhältnisse der Wiener Programmkinos erfassen auch "Classic Films". Der Verleih wird an einen der Partner verkauft und schränkt seine Aktivitäten ein. 
Wieder zurück zu den Computern: für die Hochschule für angewandte Kunst wird eine Trickfilmdatenbank entwickelt, mit welcher die Filmeinsätze auf Festivals organisiert werden. Es bleibt ab 1991 nicht unbeobachtet, dass Computer und Film immer mehr in einem neuen Medium zusammenzuwachsen: Beginn der Beschäftigung mit CD-ROMs.
Verfassen eines Zeitungsartikels in den Salzburger Nachrichten über die Erlebnisse als Requisiteur bei der Produktion der "Zauberflöte" im Großen Festspielhaus Salzburg.
 

1992

Gemeinsam mit Johannes Rosenberger, Constantin Wulff und anderen Filmemachern Mitbegründung des Vereins Navigator Film.
6-monatige Mitarbeit an der Ausstellung "100 Objects to represent the world" von Peter Greenaway in der Hofburg, dem Semper Depot und der Akademie der bildenden Künste, die internationales Aufsehen erregt.
Erste künstlerische Zusammenarbeit bei einem Kurzfilm von Peter Greenaway, "The falls remake", der jedoch nach einigen Drehtagen in Wien (5. bis 12.11.1992) nicht fertig gestellt wurde.
 

1993

Ab März beginnt die Arbeit an der damals neu zu erfindenden Diagonale, dem neuen "Festival des österreichischen Films". Gemeinsam mit Martin Schweighofer und Peter Tscherkassky werden die Grundpfeiler für das neue Festival gelegt: Programmierung, Organisation, Infrastruktur, Sponsorenakquisition, Kartenverkaufssystem, Gästeorganisation und -betreuung, Katalogproduktion, Events und deren Marketing und Werbung.
Mitarbeit an dem Calsi-Großbildprojekt anlässlich der Wiener Festwochenausstellung "Der zerbrochene Spiegel". An der Außenwand der Kunsthalle entsteht dabei das größte Computerbild der Welt, welches sogar eine Eintragung im "Guinness Book of Records" erhält. Kuratoren: Kaspar König, Hans Ulrich Obrist.

Aus der Presseinformation: Ed Ruscha, der amerikanische Superstar der Pop-Art, kommt nach Österreich und gestaltet anläßlich der Festwochen-Ausstellung "Der Zerbrochene Spiegel" die beiden größten Plakate, die Europa jemals gesehen hat: 10 mal 40 Meter am Messepalast und 10 mal 54 Meter an der Kunsthalle. Möglich wurde dieses weltweit einmalige Projekt nur durch die Zusammenarbeit von Kunsthalle Wien, Wiener Festwochen, Museum in Progress und ArtBekoCreativ, den Erfindern der CALSI-Technik.

"Der Zerbrochene Spiegel", vom 26. Mai bis 25. Juli 1993 Museumsquartier/Messepalast Halle B und Kunsthalle Wien
Für Peter Greenaways Film The Baby of Mâcon werden die deutschen Untertitel übersetzt.
 

1994

Die zweite Diagonale wird mit Virgil Widrich als Produktionsleiter in Salzburg organisiert. Erstmals wird bei der Diagonale eine Filmdatenbank erstellt, die mittels "database publishing" den gesamten Katalog der Austrian Film Commission und der Diagonale in wenigen Minuten automatisch layouten kann.
 

1995

Für "hundertjahrekino" (Intendant: Hans Hurch) wird eine Datenbank zur Kinoförderung erstellt, welche die Daten von allen Kinos Österreichs miteinander vergleichen und auswerten kann.
Die Beschäftigung mit Drehbuchsoftware beginnt in diesem Jahr und mündet in zahlreichen Vorträgen und Artikeln zu diesem Thema.
Letztmaliges Stattfinden der Diagonale in Salzburg mit dem neuen Intendanten Heinrich Mis (damals ORF Kunststücke). Unter dem Kurator Konrad Becker werden Teile des Programms erstmals auch im Internet präsentiert.
 

1996

Erste künstlerische Mitarbeit an einer CD-ROM: Verfassung von Drehbuch und Dialogen für "Robbi - Abenteuer auf CD-ROM". Die Geschichte einer kleinen Robbe, die vor den Menschen auf eine Urwaldinsel flüchtet, entwickelt sich mit 20.000 verkauften Stück zu einem CD-ROM Bestseller für Kinder. Für diese CD wird von Virgil Widrich die "interactive dialog engine" entwickelt, die archetypischen Charakteren ganz konkrete Gedanken und immer neue dramaturgische Situationen einhaucht. Diese Erfindung erhält internationale Beachtung und wird in zahlreichen Vorträgen präsentiert.
Für den Kurzfilmverleih Sixpack Film wird eine Filmdatenbank entwickelt, mit deren Hilfe österreichische Kurzfilme im In- und Ausland verliehen werden können.
Im Auftrag der Austrian Film Commission Erstellung einer Filmdatenbank für die "Europeans" beim Filmfestival in Cannes.
Ein Opern-Filmprojekt namens "Prop Opera" von Peter Greenaway, bei welchem eine Oper erstmals mit Helmkameras von den Sängern selbst verfilmt worden wäre, scheitert an Problemen mit dem Komponisten.
Die erste Website von Virgil Widrich geht online, damals unter: http://members.magnet.at/v.widrich/
 

1997

Die "Salzburger Festspiele CD-ROM" wird im Auftrag der Chocolate Management und Verlag GmbH konzipiert und organisiert und mit einer Datenbank über alle Credits aller Aufführungen aus 75 Jahren Festspielgeschichte versehen. Produktionsleitung: Virgil Widrich.
CD-ROMs sind als fixes Medium etabliert. Für eine 4-teilige Mathematikserie werden im Auftrag der Chocolate Management und Verlag GmbH die didaktischen Konzepte und die interaktiven Charaktere entwickelt, sowie das Drehbuch und die Dialoge geschrieben.
Nach dem Ausflug in das interaktive Medium wieder verstärkte Hinwendung zum linearen Geschichtenerzählen: das Drehbuch "Heller als der Mond" entsteht. Die Geschichte von Fremden in der Welt – Ausländern ebenso wie Inländern – wird mit dem Drehbuchpreis 1997 der Stadt Salzburg ausgezeichnet.
 

1998

In Verbindung von Film und Elektronik entsteht gemeinsam mit Martin Reinhart der Kurzfilm "tx-transform", der erstmals ein neues Filmverfahren vorstellt, welches die Raum- und die Zeitache im Film miteinander vertauscht.
In den wenigen Arbeitspausen wird das Drehbuch für einen neuen Kurzfilm geschrieben: "Copy Shop" – nach der Raum/Zeit Verschiebung nun eine Verschiebung der Identität des Beobachters im Film – erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich solange vervielfältigt, bis die ganze Welt nur mehr aus ihm besteht.
"tx-transform" wird unter rund 40 von 1.500 Einreichungen auf der "Ars Electronica" in Linz präsentiert und erfährt begeisterte internationale Anerkennung.
Vortrag über "tx-transform"gemeinsam mit Martin Reinhart auf der "Ars Electronica".
Ars Electronica Center, Seminarraum, Hauptstraße 2, 4040 Linz, 09.09.1998, 11:30 bis 13:00 Uhr.
Eine Reihe von weiteren tx-transform-Projekten im Film-, Multimedia- und Ausstellungsbereich in Österreich, England, Italien, der Schweiz und den USA werden konzipiert.
 

1999

Im Zuge der Neueinrichtung des Technischen Museums Wien werden von einem 35köpfigen Team unter der Leitung der Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions G.m.b.H. hundert verschiedene Multimediastationen (darunter auch 4 Kinos) erstellt, welche den Besuchern einen vertiefenden Informationszugang bieten. Dabei werden Bild- und Filmprojektionen, Hörstationen, akustische Installationen, sowie interaktive Anwendungen unter Verwendung von Text, Bild, Musik, Video, Animation und 3D-Technik eingesetzt.
Umwandlung der Produktionsfirma von einem Einzelunternehmen in die Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions G.m.b.H.
Am 1.2.1999 wird die domain www.widrichfilm.com registriert.
Mit einem Minimalbudget und einem jungen Team beginnen im Sommer die Dreharbeiten zum ersten Kinofilm: "Heller als der Mond", der von Virgil Widrich produziert und inszeniert wird. In den Hauptrollen u.a. Piroska Szekely, Christopher Buchholz, Horst Buchholz und Lars Rudolph. Der Film wird Ende des Jahres fertig gestellt.
 

2000

"Heller als der Mond" hat am 28.1.2000 beim Filmfestival Rotterdam Premiere, gewinnt beim Filmfestival in Angers gleich zwei Preise und wird zu über 30 weiteren Filmfestivals eingeladen.
Der Multimediabereich expandiert: die Websites für die Wiener Sängerknaben und die Austrian Film Commission werden produziert.
Mitgründung der filmpipeline GmbH., ein Internetfilmunternehmen als Tochter der webfreetv.com AG. Virgil Widrich ist Geschäftsführer des neuen Unternehmens.
Ende April finden die Dreharbeiten zu "Copy Shop" statt, Johannes Silberschneider spielt insgesamt 280 Rollen. Nach 4 Monaten Schnitt und weiteren 4 Monaten digitaler Postproduktion wird der Film Ende des Jahres fertig gestellt.
Im November Teilnahme mit der Installation "tx-transformator" (gemeinsam mit Martin Reinhart) beim DEAF – Dutch Electronic Art Forum in Rotterdam.
 

2001

Seit 1.1.2001 Mitglied im Künstlerhaus – Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs.
Ein neuer Kurzfilm, "Fast Film" wird geschrieben.
Die filmpipeline GmbH. wird nach erfolgter Gründungsphase an die Mutterfirma webfreetv.com AG verkauft.
"Copy Shop" hat am 26.1.2001 um 17:00 Uhr Premiere im Pathé Schouwburgplein in Rotterdam und gewinnt im Lauf der nächsten Monate 30 internationale Preise. Es folgen TV-Ankäufe in 12 Ländern und Einladungen zu über 100 Filmfestivals.
Für das "Museum Ladin" in Südtirol werden drei Medienstationen erstellt.
Im März gemeinsam mit Stefan Reiter, Stefan Unger und Dieter Göschler Gründung der checkpointmedia AG, welche die Multimediaaktiviäten in Zukunft betreiben wird. Die Filmproduktion bleibt als unabhängiges Unternehmen erhalten. Die ersten Projekte der neuen AG: Pflichtenhefterstellung für die website des Museumsquartiers Wien, Medienstationen für die Niederösterreichische Landesausstellung 2001, eine DVD für das Naturhistorische Museum Wien und Erstellung einer Datenbank für Centropa über das jüdische Leben in den 14 Ländern Zentral- und Osteuropas.
Der "tx-transformator" wird beim Diagonale Filmfestival in Graz ausgestellt.
Aufnahme als Mitglied und – gemeinsam mit Dieter Berner, Wolfgang Glück, Michael Glawogger, Michael Kreihsl und Harald Sicheritz – in den Vorstand des Verbandes der Filmregisseure Österreichs.
Der Kurzfilm "linksrechts" von Virgil Widrich läuft am Samstag, den 2.6.2001 um 17:30 Uhr auf Arte. Interviews mit Bady Minck, Ruth Beckermann, Hans Hurch, Peter Tscherkassky, Florian Flicker, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Michael Kreihsl und Wolfgang Lehner beleuchten die politische Lage in einem verdrehten Land.
Am 6. August 2001 Gründung der Amour Fou Filmproduktion GmbH gemeinsam mit Gabriele Kranzelbinder, Alexander Ivanceanu und dem Wiener Volksbildungsverein/Polyfilm.
Im Dezember beziehen die Amour Fou Filmproduktion GmbH. und die Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktionen G.m.b.H. das neue Büro in der Lindengasse 32, 1070 Wien.
 

2002

Die Amour Fou Filmproduktion GmbH. produziert Filme von Bady Minck ("Im Anfang war der Blick") und Martin Arnold ("Deanimated – The invisible Ghost").
checkpointmedia bezieht ihre neuen Büroräumlichkeiten im "Haus der Musik", Seilerstätte 30, 1010 Wien und stellt die gemeinsam mit der Mensalia Unternehmensberatung erstellte Software "Genesto" vor, mit welcher interaktive Geschäftsberichte für das Internet erstellt werden. Die ersten Kunden: DaimlerChrysler, Sanochemia, Flughafen Wien.
Weitere Multimediaprojekte: Installationen für das Wiener Riesenrad, die Kunsthalle Leoben und das Salzburger Museum Carolino Augusteum.
"Copy Shop" wird von der "Academy of Motion Picture Arts and Science" als erster österreichischer Kurzfilm in der Kategorie "Best Short – Life Action" für den Oscar nominiert.
 

2003

Amour Fou präsentiert die Filme "Im Anfang war der Blick" (Bady Minck), "Struggle" (Ruth Mader) und "Pas de repos pour les braves" (Alain Guiraudie) bei den Filmfestspielen in Cannes.
Virgil Widrichs "Fast Film" wird nach zweijähriger Produktionszeit im April fertig gestellt und hat Premiere im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes.
Erstellung einer Projektion und einer Medienstation für die Sonderausstellung ”Erzbischof Paris Lodron (1619-1653), Staatsmann zwischen Krieg und Frieden“ im Salzburger Dommuseum.
Das Wachstum der checkpointmedia geht auch 2003 weiter: Telekom Austria, RWE, Austrian Airlines sind nur einige der neuen Kunden.
"Fast Film" gewinnt in Toronto als "Best Animated Short" und weitere Preise bei den Festivals inCURT/Spanien und Vila do Conde/ Portugal. Im Juli Präsentation der Kurzfilme von Virgil Widrich im San Francisco MOMA. Bis Ende 2003 gewinnt „Fast Film” 17 internationale Kurzfilmpreise.
Im Auftrag von Red Bull werden von checkpointmedia umfassende multimediale Installationen für den neuen Hangar-7 in Salzburg erstellt. Eröffnung 22.8.2003.
Im Dezember Wiedereröffnung der "Swarovski Kristallwelten" mit mehreren multimedialen Installationen von checkpointmedia.
 

2004

Die nunmehrigen checkpointmedia-Mitarbeiter Ralph Ortner und Mattias Schnellnberger statten die vier neuen Säle des Wiener Musikvereins mit modernster Medientechnik aus. checkpointmedia erhält den Auftrag für die Beschallung im neuen A1-Flagshipstore in der Mariahilferstrasse.
Mitglied der Jury des "Prix Ars Electronica" in Linz.
Mitglied des Aufsichtsrates des Österreichischen Filminstituts von 28.4.2004 bis 28.3.2006.
Am 3.5.2004 wird Virgil Widrich zum Obmann im Verband der Filmregisseure Österreichs gewählt.
Amour Fou co-produziert "Ma Mère" (Regie: Christophe Honoré) mit Isabelle Huppert, in Cannes wird "Girls and Cars" von Thomas Woschitz präsentiert.
Der Erfolg von "Fast Film" geht weiter: 33 internationale Filmpreise und 227 Festivaleinladungen.
Mitglied der Jury beim Filmfestival in Annecy 2004 – Festival International du Cinema d'Animation.
Produktion einer Filmcollage zu Leben und Werk von Hans Moser für die gleichnamige Ausstellung im Österreichischen Theatermuseum (21.10.2004 bis 16.01.2005).
 

2005

Im Naturhistorischen Museum Wien wird die Lichtsteuerung für die vier mal sechs Meter große und drei Meter hohe Hai-Vitrine realisiert.
"Copy Shop" läuft bei den Filmfestspielen in Cannes in der Reihe "Tous les cinémas du monde" bei dem "Austrian Day".
Amour Fou stellt "Crash Test Dummies" (Regie: Jörg Kalt) fertig. Ab April laufen die Dreharbeiten für György Pálfis "Taxidermia", im Herbst starten die Dreharbeiten für "Kurz davor ist es passiert" von Anja Salomonowitz.
Die Dreharbeiten für "Jeder siebte Mensch" (Regie: Elke Groen und Ina Ivanceanu) gehen in China gehen weiter und werden Ende 2005 beendet.
checkpointmedia erhält den Auftrag für die multimediale Realisierung des Mozarthaus Vienna, welches zum Start des Wiener Mozartjahres am 27.1.2006 eröffnet werden soll.
checkpointmedia stellt die "Zeit/Lupe", eine mechnische Installation für das Sattler-Panorama im Salzburg Museum, fertig.
Im Oktober eröffnet das neue Besucherzentrum des Parlaments in Wien. checkpointmedia konzipierte, plante und realisierte alle Multimediastationen, darunter eine rund 20 Quadratmeter große Rückprojektionswand und 15 weitere innovative Medienstationen.
Eröffnung einer Ausstellung über die Geschichte des Palais Epsteins in Wien.
 

2006

Am 27.1.2006 eröffnet das "Mozarthaus Vienna". Die audiovisuellen Installationen im Mozarthaus sind inspiriert von den Medientechniken und "Wunderwelten" aus Mozarts Zeit. Highlight ist die multimediale Hommage an "Die Zauberflöte": Eine Bühnenlandschaft aus Kulissen, Projektionen und Lichteffekten zeigt eine Kurzversion der "Zauberflöte" als "virtuelle Spiegeloper" von 1791 bis heute.
Mitglied des Kuratoriums des Filmfonds Wien von 26.3.2006 bis 16.12.2008.
Im Juni eröffnet das "Museum Arbeitswelt - Steyr: working_world.net" mit Medienstationen, welche von der checkpointmedia technisch realisiert wurden.
Staatspreis Multimedia an checkpointmedia für das Mozarthaus Vienna (Kategorie "Kultur und Unterhaltung").
Staatspreis Multimedia/Kategoriepreis "Öffentliche Informationen und Dienste" an checkpointmedia für das Besucherzentrum des österreichischen Parlaments.
Auf der Viennale hat der Film "Jeder siebte Mensch" von Elke Groen und Ina Ivanceanu Premiere. Produktion: Amou Fou Film, Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions G.m.b.H. und Minotaurus Film sàrl (Luxembourg).
 

2007

Geburt des Sohnes Zino Salomonowitz am 14.1.2007.
Nach jahrelanger Ideensammlung Beginn der Arbeit an dem Spielfilmdrehbuch "Die Nacht der 1000 Stunden" (Arbeitstitel: "Die Revolution").
Nach 6 Jahren Vorstandstätigkeit im Verband Filmregie Österreich (davon 3 Jahren als Obmann) lässt sich Virgil Widrich kein weiteres Mal zur Wahl aufstellen und verlässt den Vorstand. 
Auch in der Amour Fou Filmproduktion gibt es Veränderung: Die Geschäftsführer, Gabriele Kranzelbinder und Alexander Ivanceanu, trennen sich, Thomas Woschitz und Virgil Widrich treten als Gesellschafter aus der Amour Fou aus. Alexander Ivanceanu führt die Amour Fou gemeinsam mit Bady Minck weiter, Gabriele Kranzelbinder gründet ihrerseits die "KGP - Kranzelbinder Gabriele Production GmbH".
In der checkpointmedia sind zur Jahresmitte über 50 Projekte in Arbeit, darunter Websites, Medieninstallationen, Ausstellungskonzepte, Smart Home, Wunderkammern und viele mehr.
Ab Herbst 2007 ist Virgil Widrich Universitätsprofessor für digitale Kunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
Im November Wiedereröffnung der "Swarovski Kristallwelten" mit mehreren multimedialen Installationen von checkpointmedia.
 

2008

checkpointmedia eröffnet ein innovatives Firmenmuseum für die Firma Krones in Deutschland.
Zaha Hadid gewinnt den Wettbewerb für das Guggenheim Hermitage Museum in Vilnius, Litauen, gegen die Star-Architekten Daniel Libeskind und Massimiliano Fuksas. checkpointmedia entwickelte für Zaha Hadid und ihr Team innerhalb von drei Monaten ein Medienkonzept für das gesamte Gebäude.
checkpointmedia erstellt u.a. die Website für das Haydnjahr 2009 und für die Universität für angewandte Kunst Wien.
Im Juni werden 13 Arbeiten von Virgil Widrichs StudentInnen der Klasse "digitale Kunst" auf der "Essence08" im Museum für angewandte Kunst ausgestellt.
Geburt des Sohnes Oskar Salomonowitz am 20.7.2008.
Die Projektentwicklung von "Die Nacht der 1000 Stunden" wird von Filmfonds Wien, Österreichisches Filminstitut und Filmfund Luxembourg gefördert.
 

2009

Virgil Widrich übernimmt im Rahmen von Linz-Kulturhauptstadt 2009 die künstlerische Leitung der Ausstellung "Linz. Stadt im Glück". Die Ausstellung verwandelt das Linzer Stadtmuseum Nordico in ein Wohnhaus, dessen Zimmer die Stadt und ihre Entwicklung in den letzten drei Jahrzehnten reflektieren.
Ein Ausstellungsprojekt mit den StudentInnen der "Digitalen Kunst" wird an der Universität für angewandte Kunst realisiert: "Alias in Wonderland" wird von 25.6. bis 12.7.2009 im Freiraum/quartier 21, Museumsquartier Wien gezeigt. Über einen "physischen Browser", der durch Verschieben bedient wird, kann die Vielfältigkeit der Klasse in einem einzigen Raum medial präsentiert werden.
Im Juni werden 10 Arbeiten von Virgil Widrichs StudentInnen der Klasse "Digitale Kunst" unter dem Titel "Digital Traces" in der Sterngasse 13, 1010 Wien, ausgestellt.
Virgil Widrich wird mit der künstlerischen Leitung des neuen Masterlehrgangs "Art & Science Visualization" an der Universität für angewandte Kunst betraut.
Seit 1.12.2009 Mitglied der Akademie des Österreichischen Films.
 

2010

Virgil Widrich übernimmt die künstlerische Leitung der Ausstellung "90 Jahre Salzburger Festspiele", die von 17.6 bis 26.10.2010  im Salzburg Museum stattfindet. Herzstück ist eine multimediale "Meta-Aufführung" aus den wichtigsten Produktionen der letzten neun Jahrzehnte, welche zu einer neuen Aufführung zusammengesetzt werden, die es in dieser Form nie gab. Die Bühne für diese Produktion ist ein abstraktes Modell, das die Spielstätten der Festspiele, ganz nach Max Reinhardts Motto "die Stadt als Bühne", zitiert und nachbildet.
Virgil Widrich gestaltet einen Filmbeitrag mit dem Titel "make/real" für die Ausstellung "Roboterträume", welche im Museum Tinguely Basel (8.6. bis 12.9.2010) und im Kunsthaus Graz (8.10.2010 bis 20.2.2011) stattfindet.
Von 24.6. bis 18.7.2010 stellen im Rahmen der "Essence10" der Universität für angewandte Kunst 15 StudentInnen der Klasse "Digitale Kunst" unter dem Titel "Hyperaktive Prototypen" ihre Werke im Künstlerhaus Wien aus.
Virgil Widrich legt planmässig am 30.9.2010 die Leitung der Klasse "Digitale Kunst" zurück und widmet sich nunmehr vollständig dem neuen Masterlehrgang "Art & Science". Nachfolgerin wird Ruth Schnell.
 

2011

"Die Nacht der 1000 Stunden" wird aus rund 400 Projekteinreichungen ausgewählt und im Jänner 2001 auf dem CineMart 2011 in Rotterdam präsentiert.
Künstlerische Leitung der Ausstellung "parameter{world} – parameters for every or no thing" des Masters "Art and Science" an der Universität für angewandte Kunst (30.3. bis 1.4.2011).
Speaker bei "The European Future Technologies Conference and Exhibition (fet11)" in Budapest zum Thema: "Robots as Companions: What can we learn from Servants and Companions in Literature, Theater, and Film?" am 5.5.2011.
Weitere Vortragende waren Zsófia Ruttkay (Universität Twente, Niederlande) und Markus Krajewski (Bauhaus-Universität Weimar, Deutschland).
Für die Ausstellung "Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich." im Tinguely Museum Basel (8.6. bis 9.10.2011) Gestaltung eines found-footage Filmbeitrags mit dem Titel "warning/triangle" über die zerstörerische Dreiecksbeziehung zwischen einem Mann, einer Frau und ihrem Auto.
Von 28. Juni bis 17. Juli 2011 werden im Rahmen der "Essence11", der Jahresausstellung der "Universität für angewandte Kunst", die Diplomarbeiten von 6 StudentInnen des Masterlehrgangs "Art & Science" im MAK, Museum für angewandte Kunst Wien, gezeigt.
Mitglied der Jury für das Pilotprojekt des bm:ukk: (Bundeskanzleramt Österreich, Kunst und Kultur) "Neue Filmformate".
Beginn der Projektentwicklung für einen abendfüllenden Animationsfilm mit dem Titel "Micromeo".
Mitherausgeber (gemeinsam mit Stefan Reiter und Stefan Unger) des Buches "Inszenierung und neue Medien: 10 Jahre checkpointmedia" (Springer Verlag, ISBN 978-3709109809).
Gemeinsam mit Valerie Deifel, Juliana Herrero und Bernd Kräftner Konzeption und Realisation der Ausstellung "Things that talk", die im Rahmen der Vienna Art Week 2011 von 14. bis 20.11.2011 im Naturhistorischen Museum Wien stattfindet.
Arbeit mit Jean-Claude Carrière als dramaturgischem Berater in Paris an der Überarbeitung des Drehbuches zu "Die Nacht der 1000 Stunden".
Mitherausgeber (gemeinsam mit Valerie Deifel und Bernd Kräftner) des Büches "An envelope for arts, sciences, politics and us" (Springer Verlag, ISBN 978-3709109892).
 

2012

Mit "Copy Shop" Teilnahme an der Filmreihe "Breaking Ground - 60 Jahre experimentelles Kino aus Österreich" von Sixpack Film, welche nach ihrem Start in Wien in Ljubljana, Tokyo, New York, Los Angeles, Madrid, Paris (Centre Georges-Pompidou), Caen, Buenos Aires, València, Zaragoza, Seoul und Moskau (MMOMA – Moscow Museum of Modern Art) gezeigt wird.
Die Abteilung "Art & Science" an der Universität für angewandte Kunst führt das Forschungsprojekt Flüssige Dinge/Liquid Things von Roman Kirschner durch.
Konzeption und Präsentation einer Filmreihe mit österreichischen Kurzfilmen für das "Mashup Film Festival" im "Forum des Images" Paris (22. bis 24. Juni 2012), sowie Mitglied der Jury ebendort.
Mitglied der Jury des bm:ukk zur Förderung "Neuer Filmformate".
Gemeinsam mit Jean-Claude Carrière in Paris und Colombières-sur-Orb Abfassung eines Treatments für den abendfüllenden Animationsfilm "Micromeo".
Präsentation von "Die Nacht der Avantgarde - Filme anders sehen" am 22.10.2012 in ORF 2.
checkpointmedia entwickelte 2012 u.a. für das Naturhistorische Museum Wien eine zeitgemäße Form der Wissensvermittlung für die Neuaufstellung des Meteoritensaals.
Konzeption (gemeinsam mit Martin Haselböck und Frank Hoffmann), Gestaltung von Bühne und Filmprojektionen für das Musiktheaterprojekt "Black Cat/New Angels", welches am 19.11.2012 im Théâtre National du Luxembourg uraufgeführt wurde. Weitere Aufführungen am 20. und 21.11. und 18., 19. und 20.12.2012.
Am 1.12.2012 Veranstaltung einer Jubiläumsfeier auf dem Salzburger Mönchsberg Nr. 17 und Herausgabe der Publikation "100 Jahre Kupelwieser auf dem Mönchsberg" von Hans Widrich.
Vortrag über "tx-transform" am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria), Am Campus 1, 3400 Klosterneuburg, 3.12.2012, 17:00 Uhr.
Der Film "make/real" wird als Videoinstallation in der Ausstellung "Roboter - Maschine und Mensch?" im Technischen Museum Wien gezeigt (14.12.2012 bis 14.07.2013).
Vortrag "Die Röntgenstrahlen und das Kino" anlässlich "175 Jahre Gesellschaft der Ärzte in Wien" im Billrothhaus am 19.12.2012.
 

2013

Vorproduktion für den Film "Die Nacht der 1000 Stunden" in Wien und Luxembourg.
Dreh für einen ersten Trailer von "Micromeo" für das Cartoon-Forum in Lyon.
Ende Jänner 2013 Mikroausstellung "14/16, on-site research" mit Arbeiten von Studierenden des Masters "Art & Science" an sechs Orten in Wien und Umgebung.
Am 7.3.2013 Präsentation von "Micromeo" beim Cartoon-Forum in Lyon.
Am 6. und 7.4.2013 Aufführung von "Black Cat/New Angels" im "MuTh - Konzertsaal der Wiener Sängerknaben" in Wien.
Für das neu erweiterte Raiffeisenhaus Wien an der Oberen Donaustraße künstlerische Konzeption und technische Realisierung einer vier Meter hohen Säule im Eingangsbereich.
Arbeit mit Jean-Claude Carrière in Paris an der ersten Fassung des Drehbuchs für den Animationsfilm "Micromeo".
Projektentwicklung für "Micromeo", inklusive Gestaltung der Mikrowelten für den Film.
2. bis 9. Juni Teilnahme am Seminar "Lichttage/Lichtnächte“ mit Kameramann Christian Berger in Ilovic, Kroatien.
Von 11. bis 14.6.2013 Aufführungen von "Black Cat/New Angels" bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Halle König Ludwig 1/2, Recklinghausen.
Virgil Widrich ist 2013 zum dritten Mal Mitglied der Jury des bm:ukk zur Förderung "Neuer Filmformate".
Am 5.9.2013 Vortrag bei der Ars Electronica im Rahmen von "Expanded Animation – Mapping an Unlimited Landscape" im LENTOS Kunstmuseum mit dem Titel: "in/out - digital/analog".
checkpointmedia konzipiert und realisiert die "Musikschmiede" für die experimenta Heilbronn, in welcher Kinder und Erwachsene Bands formieren und eigene Songs erstellen können.
Testaufnahmen mit Christian Berger für "Die Nacht der 1000 Stunden", Firma Juraczka Eyzinggasse 23, 1110 Wien.
Arbeit mit Jean-Claude Carrière in Paris an der zweiten Fassung des Drehbuchs für den Animationsfilm "Micromeo".
Im Rahmen der Vienna Artweek eröffnet am 18.11.2013 unter der künstlerischen und wissenschaftlichen Leitung von Bernd Kräftner und Virgil Widrich die Ausstellung "Crucial Experiments". Gezeigt werden Arbeiten von Studierenden des Masters "Art & Science" in der Ovalhalle/Museumsquartier.
 

2014

Geburt des dritten Sohnes, Sol Salomonowitz am 6.4.2014.
checkpointmedia entwickelt Medienstationen für den Polardom in der neuen Eisbärenwelt "Franz Josef Land" im Tiergarten Schönbrunn (Eröffnung 22.5.2014).
Produktion eines Animationsfilms zum 50-Jahr-Jubiläum des österreichischen Brillenherstellers Silhouette.
Am 12.6.2014 Aufnahme als Hauptmitglied in den Senat der Universität für angewandte Kunst, der bis 30.9.2016 bestellt ist.
Am 23.6.2014 findet das Symposium "Biosphere n+1" in Zusammenarbeit zwischen Universität für angewandte Kunst (Art & Science) und der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) statt.
Von 26.6. bis 13.7.2014 stellen im Rahmen der "Essence14" der Universität für angewandte Kunst 2 StudentInnen der Klasse "Art & Science" ihre Werke im Künstlerhaus Wien aus.
Konzeption und Produktion des stereoskopen Kurzfilms "back track". Die stop-motion-Dreharbeiten finden zwischen 11.8. und 7.9.2014 statt.
checkpointmedia entwickelt Medienstationen für das Verkehrsmuseum der Wiener Linien, das am 13.9.2014 in der früheren Remise Erdberg eröffnet.
Die Abteilung "Art & Science" an der Universität für angewandte Kunst führt das Forschungsprojekt "Die Zukunft der Leitwarte" durch.
Vorproduktion für den Spielfilm "Die Nacht der 1000 Stunden", ein erster technischer Test mit Rückprojektionen findet am 6.10.2014 in Utrecht statt.
In zweijähriger Bauzeit realisiert die ARGE checkpointmedia/OMS als Totalunternehmerin das neue Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof, welches am 8.10.2014 eröffnet.
Ein zweiter technischer Test mit Rückprojektionen findet von 26. bis 27.11.2014 in Utrecht statt.
 

2015

Die "Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions G.m.b.H." bezieht ihr neues Büro in der Seilerstätte 13, 1010 Wien.
Erster Drehtag von "Die Nacht der 1000 Stunden" in Wien. Auf dem Naschmarkt werden von einem Kran aus 24 Stunden lang Hausfassaden im wechselnden Licht aufgenommen.
Jänner bis März: Vorproduktion, 3.3.2015 bis 28.5.2015: Hauptdreharbeiten des Spielfilms "Die Nacht der 1000 Stunden" in Wien, Luxembourg und Italien.
Das von der EU (Horizon 2020) geförderte Projekt AXIOM entwickelt die erste open source Filmkamera. Das Projekt wird von der Universität für angewandte Kunst koordiniert und ist Art & Science zugeordnet.
Von 26. Juni bis 12. Juli 2015 stellt im Rahmen der "Essence15" der Universität für angewandte Kunst eine Studentin der Klasse "Art & Science" ihr Werk im Künstlerhaus Wien aus.
Die Abteilung "Art & Science" an der Universität für angewandte Kunst führt das zweite Jahr des Forschungsprojekts "Die Zukunft der Leitwarte" durch – mit dem Fokus auf "Sound as Source".
Für die Ausstellung "Farbenrausch – Meisterwerke des deutschen Expressionismus", (9.10.2015 bis 11.1.2016 im Leopold Museum Wien) konzipiert Virgil Widrich eine Medieninstallation mit dem Titel "Parallaxis", bestehend aus einer Scheibe, drei Ringen und einer Projektion mit wechselnden Perspektiven.
Stop-motion Animation des Films "Vienna table trip" im Studio der "wunderwerk film gmbh", 1050 Wien.
 

2016

Erstellung einer Medieninstallation mit dem Titel "Figaro Parallelo" für das Mozarthaus Vienna, die sieben unterschiedliche Figaro-Inszenierungen miteinander in Beziehung setzt.
Fertigstellung von "Die Nacht der 1000 Stunden" nach insgesamt 9jähriger Arbeit am 25.5.2016.
Die neue Website widrichfilm.com mit zahlreichen Projektdokumentationen geht am 1.6.2016 online.
Ausstellung in Citygate Shopping, Wagramer Strasse 195, 1210 Wien, mit Werken von den Studierenden der Abteilung Art & Science, Industrial Design sowie GaststudentInnen der Akademie der Bildenden Künste Wien (3. bis 13.6.2016).
Herausgabe des Buches "Bei den Fischottern in der Ebene und auf den Bergen" von Hans Widrich.
Von 1. bis 15. Juli 2016 werden im Rahmen der "Essence16" in der Alten Post, Dominikanerbastei 11, 1010 Wien, 11 Diplomarbeiten der Abteilung "Art & Science" der Universität für angewandte Kunst Wien gezeigt.
Fertigstellung des Animationsfilms "Vienna table trip" am 22.7.2016.
Ab 1.10.2016 zweite Periode als Hauptmitglied des Senats der Universität für angewandte Kunst, der bis 30.9.2019 bestellt ist.
Weltpremiere von "Die Nacht der 1000 Stunden" am 10.10.2016 beim Busan International Film Festival 2016 – Korea – Kategorie "Flash Forward Audience Award"
Europapremiere von "Die Nacht der 1000 Stunden" im Wettbewerb des 32. Warsaw International Film Festival 2016 am 13.10.2016
USA Premiere beim 52nd Chicago International Film Festival 2016 – World Cinema Program am 21.10.2016.
Busan International Film Festival 2016 – Korea – Gewinner des "Flash Forward Audience Award"
Wien Premiere "Die Nacht der 1000 Stunden" im Gartenbaukino am 15.11.2016 um 20:30 Uhr in Anwesenheit von Virgil Widrich und Christian Berger, sowie den DarstellerInnen Laurence Rupp, Amira Casar, Barbara Petritsch, Elisabeth Rath, Linde Prelog, Johann Adam Oest, Lukas Miko und Udo Samel.
Kinostart "Die Nacht der 1000 Stunden" am 18.11.2016 in Österreich: Wien: Admiral Kino, Apollo Kino, CineCenter, Burg Kino Wien (Deutsche Version mit englischen Untertiteln), Salzburg: Mozartkino, Graz: Schubert Kino, Innsbruck: CinematographWulfenia Kino (Klagenfurt) und City Kino (Steyr).
Die Abteilung "Art & Science" an der Universität für angewandte Kunst führt das dritte Jahr des Forschungsprojekts "Die Zukunft der Leitwarte" durch – mit dem Fokus auf "Erforschung und Erstellung prototypischer Applikationen für einen interaktiven Kontrollraum".
 

2017

38. Filmfestival Max Ophüls Preis Saarbrücken 2016 – "Die Nacht der 1000 Stunden" – Eröffnungsfilm
Start des PEEK-geförderten Forschungsprojektes "Data Loam" von Martin Reinhart am 1.3.2017, welches an der Universität für angewandte Kunst/Art & Science gehosted wird.
Juryvorsitz beim "Austrian American Short Film Festival (AASFF)" des "Austrian Cultural Forum NYC" – Initiiert und mitbegründet von der ACFNY Direktorin Christine Moser und der Kuratorin Stephanie Falkeis. Jury: Marisa Mazria-Katz (Journalistin/Herausgeberin), David Schwartz (Chefkurator im Museum of the Moving Image) und Virgil Widrich.
"Die Nacht der 1000 Stunden" – Beijing International Film Festival – Tiantan Award Competition – China
Arbeit mit Jean-Claude Carrière in Paris an der dritten Fassung des Drehbuchs für den Animationsfilm "Micromeo".
International Tourism Film Festival "Tourfilm Riga" – 1. Preis in der Kategorie “Culture Tourism” für "Vienna table trip"
Arash T. Riahi und die Golden Girls Filmproduction & Filmservices GmbH steigen gemeinsam mit Amour Fou Film in die Projektentwicklung von "Micromeo" ein.
Am 6.6.2017 Eröffnung der Ausstellung "Circuit Training – Ein Streifzug in die Welt des Large Hadron Collider" in das weisse Haus Wien, welche in Zusammenarbeit Studierender von Art & Science und Ortsbezogene Kunst an der Universtität für angewandte Kunst in Kooperation mit CERN (art@CMS und HEPHY – Institute of High Energy Physics) entstand. Konzept und Entwicklung: Brishty Alam, Valerie Deifel, Katrin Hornek, Matilde Igual Capdevila, Bernd Kräftner, Paul Petritsch, Karl Salzmann, Virgil Widrich.
„70 Projektionen für 70 Jahre": Unter der künstlerischen Leitung von Virgil Widrich gestaltete ein multidisziplinäres Team die Veranstaltung am 21.6.2017 und eine Wanderausstellung "70 Jahre Marshallplan" im Auftrag von Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (ERP-Fonds).
Von 28. Juni bis 11. Juli 2017 werden im Rahmen der "Essence17" in der Alten Post, Dominikanerbastei 11, 1010 Wien, zwei Diplomarbeiten der Abteilung "Art & Science" der Universität für angewandte Kunst Wien gezeigt.
Im Rahmen der "Vienna Design Week" Medieninstallation "Panzerschrank Potemkin" mit Projektionen im Tresorraum der ehemaligen Zentralsparkassenzweigstelle. 29.9. bis 8.10.2017, Sparkassaplatz 4, 1150 Wien.
Gestaltung der Medienstallation "Memory Palace" für die Ausstellung "ANALOG_DIGITAL. Media (Ex)changes" im METRO Kinokulturhaus, Wien (3.10.2017 bis 28.1.2018).
Konzeption der Medienstallation "Side by Side" für die Ausstellung "ANALOG_DIGITAL. Media (Ex)changes" im METRO Kinokulturhaus, Wien (3.10.2017 bis 28.1.2018).
Kurator der Retrospektive "analog_digital – Die Dichotomie des Kinos", 5. bis 16.10.2017 im Filmarchiv/Metro Kino Wien.
Mitgestaltung der Ausstellung "Ästhetik der Veränderung – 150 Jahre Universität für angewandte Kunst Wien", die von 15.12.2017 bis 15.4.2018 im MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst gezeigt wird.