Bibliographie

Ausgewählte Publikationen von Virgil Widrich und Texte mit Verweisen zu seinen Arbeiten
 
2020

Intertextualität und Intermedialität: Theoretische Grundlagen – Exemplarische Analysen

Dieser Band bietet eine Einführung in theoretische Grundlagen und zentrale Aspekte der Bezüglichkeit von Texten und Medien. Er verfolgt die Entwicklung von der klassischen Intertextualitäts- (Genette, Kristeva) zur neueren Intermedialitätsforschung (Rajewsky, Paech), behandelt aber auch die Frage der Kombination und Konkurrenz von Medien vom Wettstreit der Künste in der Antike und Frühen Neuzeit bis hin zur zeitgenössischen Medienkonvergenz. Drei ausführliche Analysekapitel stellen Anwendungsmöglichkeiten anhand literarischer und audiovisueller Beispiele vor.
2020

Hans Moser. Weltschmerzkomiker

Textbeitrag "Hans Moser in Nordkorea", Virgil Widrich im Gespräch mit Arno Rußegger, herausgegeben von Gottfried Schlemmer, Georg Seeßlen, Arno Rußegger. © Filmarchiv Austria, 2020.

Hans Moser ist noch heute der Inbegriff des Wiener Humors und einer als typisch österreichisch empfundenen Komik. Schon zu Lebzeiten wurde sein Name zum Selbstläufer und hat sich von seinem Werk entkoppelt. Selbst jene, die noch nie einen Film mit ihm gesehen haben, wissen, was und wer gemeint ist, wenn von ihm die Rede ist. Wie kein anderer repräsentiert Moser das komödiantische "Erbe" der Ersten und Zweiten Republik. Dieses Buch dient als Leitfaden durch das eindrucksvolle OEuvre, das Moser hinterlassen hat. Es heute, über 50 Jahre nach seinem Tod, wiederzuentdecken, gleicht dem Öffnen einer Schatztruhe, in der sich unzählige Juwelen befinden. Hans Moser. Wiener Weltschmerzkomiker ist nicht weniger als eine vielseitige Annäherung an Hans Moser als Künstler, Ikone, Mensch.

"Hans Moser ist absolut singulär, unvergleichlich, ein Solitär eben. Ein Weltschauspieler!" Elfriede Jelinek
2020

Data Loam Sometimes Hard, Usually Soft. The Future of Knowledge Systems

Big Data – eine Angelegenheit der Kunst

Als Reaktion auf die dominante Wirkkraft und Deutungshoheit des Digitalen vereint Data Loam auf der Basis von Positionen der internationalen zeitgenössischen Kunstpraxis radikale Denkansätze.

Vorbei: das Beharren auf Indexikalität und die instrumentelle Reduktion des Wissens. Stattdessen: eine neue Metrik, die Spiel, Neugier, Experiment und Risiko fordert. Als dringende Antwort auf die stetig wachsende Informationsflut, der Bibliotheken, Suchmaschinen und kulturelle Einrichtungen ausgesetzt sind, werden Ansätze entwickelt, die sinnliche Logik, kausale Durchlässigkeit und neue Formen der Mensch-Maschine-Interaktion anregen und erlauben.

Data Loam beleuchtet die Zukunft von Wissenssystemen in Texten zu künstlicher Intelligenz, Kybernetik und Kryptoökonomie: als Gegenmittel zur Zerstreuung apokalyptischer Ängste.

Neue Zugänge zu künstlicher Intelligenz, Kybernetik, Kryptoökonomie im Kontext zeitgenössischer Kunst
Alternative Modelle der Datenerfassung, -indexierung, -korrelation
Wissen im 21. Jahrhundert als Ausdruck von Sinn/Sinnlichkeit, Experiment, Risiko

2019

Expanded Animation – Mapping an unlimited landscape

Textbeitrag "Images between Digital Realism and Analog Believability" von Virgil Widrich in: Expanded Animation – Mapping an Unlimited Landscape
2018
2016

"Bei den Fischottern in der Ebene und auf den Bergen" von Hans Widrich

Hans Widrich (geboren 1936) führt in seinen "biographischen Fragmenten für den Haus und Dorfgebrauch" durch die Landschaften seiner Kindheit und Jugend sowie durch aufregende Zeiten als Pressesprecher des Erzbischofs sowie der Salzburger Festspiele.
2015

Found Footage (Korean Edition)

Von der Autorin Min Jin-young: In diesem Buch wird ein Filmgenre vorgestellt, das auf der Bildtechnik "Found Footage" basiert. Found Footage bedeutet, dass ein neues visuelles Werk geschaffen wird, indem ein bereits aufgenommenes Bild verwendet und nach den Vorstellungen des Künstlers bearbeitet wird. Heutzutage, mit dem Niedergang des traditionellen Kinofilms, nimmt der Diskurs über den Tod des Films oder die Erweiterung des Films zur Medienkunst zu. Dieses Buch definiert Found Footage als ein Zusammentreffen von Film und Medienkunst, das die aktuelle Epoche des Filmtodes oder der Filmerweiterung widerspiegelt.

Dieses Buch ist in vier Teile gegliedert. Kapitel 1 enthält eine Definition des Begriffs "Found Footage", den Grad der weltweiten Anerkennung und seinen Status in Korea. Kapitel 2 befasst sich mit der Geschichte von Found Footage. In Kapitel 3 werden 19 Found-Footage-Künstler vorgestellt. Bei diesen Künstlern handelt es sich um solche, die häufig in den führenden Ausstellungssälen der Welt zu finden sind und denen die Idee der Wiederverwertung von Filmarchiven besonders am Herzen liegt. Kapitel 4 beschäftigt sich mit drei Themen als Rekonstruktion der Found-Footage-Technik. Found Footage ist ein experimenteller Film mit starkem Charakter und steht zwischen Filmen und Ausstellungen. Dies gilt nicht nur in Korea, sondern auch in den Ländern, die in der Welt der visuellen Kultur führend sind. Ich hoffe jedoch, dass die in diesem Buch vorgestellten Werke eines Tages zu einem Thema für die zukünftige koreanische visuelle Kultur werden.

2011

Hundert Jahre Kupelwieser auf dem Mönchsberg

"Eine kleine Haus- und Familiengeschichte" von Hans Widrich, herausgegeben von Virgil Widrich
2010

An envelope for arts, sciences, politics and us

Mixing realities and mediating myths & methods
Herausgeber: Valerie Deifel, Bernd Kräftner, Virgil Widrich

Sealed in the book/envelope are a variety of thoughts, images, considerations, and theoretical references about the immediate and broader context of establishing an Art & Science class at the University of Applied Arts Vienna. Two main sources of material are combined: first, contributions that document the development of the department; and second, contributions by invited guests and interesting positions that refer to a wider art/science field. The compiled materials reflect upon experimental investigations into the reality of production of systems, discourses, and institutional structures. The book contributes to the questions of how artistic and scientific methods and practices relate to each other, and how these relations can be enriched and transformed.
Abstract by Valerie Deifel
2010

Inszenierung und neue Medien – 10 Jahre checkpointmedia: Konzepte, Wege, Visionen

Seit 2001 produziert die checkpointmedia AG mit Sitz in Wien multimediale Gesamtkunstwerke für Ausstellungen, Museen, Besucherzentren und Organisationen. Neben einem Überblick über die Projekte der letzten zehn Jahre bietet das Buch "Inszenierung und neue Medien – 10 Jahre checkpointmedia: Konzepte, Wege, Visionen" Essays von führenden Akteuren der Gegenwart zum aktuellen Diskurs im Bereich von Medien, Erlebniswelten, Kommunikation und Internet. Die Beiträge der Experten sind sieben Kapiteln zugeordnet und werden mit Projekten von checkpointmedia illustriert. Das Buch erläutert die unterschiedlichen Aspekte der Arbeit, von Research, künstlerischer Auseinandersetzung, Storytelling, Vermittlung über Design, Architektur, Integration neuer Technologien wie Websites und Content-Management-Systeme bis zu Identität, Kultur, Kommunikation und Realisation, die untrennbar miteinander verbunden sind.
Erschienen im Springer-Verlag Wien/New York.
2011

Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich

"Fetisch Auto" stellt das Automobil als Inspirationsquelle für die Kunst der vergangenen 100 Jahre vor. Ausgehend von den Futuristen, die sein bestialisches Brüllen und die Gefährlichkeit des Geschwindigkeitsrausches als neues Schönheitsideal sahen, liefert die Publikation einen Überblick über die schönsten und inspirierendsten Werke, die wir dieser "blechernen Muse" verdanken, darunter Werke der Pop Art, der Nouveaux Réalistes mit Jean Tinguely als größtem Fan des Formel 1-Sports, ergänzt durch die thematischen Schwerpunkte wie "Verkehr", "Rückzug und Flucht" oder "Faszination Unfall / Gefahr". Der umfassende Katalog zur Ausstellung stellt das Auto als wichtigstes Kulturgut des 20. Jahrhunderts in einem kulturhistorischen Kontext vor, der vom Konzept des Waren-, sexuellen und religiösen Fetischs ausgeht. Das Automobil als materialisierte "Beziehungskiste" ist ein Spiegel für unser Erleben und Erfahren: einerseits profanes Mittel zur Fortbewegung, andererseits auch Bedeutungsträger, Mittel zur Distanzierung und individuellen Profilierung – zugleich Uterus und Persönlichkeitsprothese.
2011

Bastard Culture! How User Participation Transforms Cultural Production (MediaMatters, Band 6)

New online technologies have brought with them a great promise of freedom. The computer and particularly the Internet have been represented as enabling technologies, turning consumers into users and users into producers. Furthermore, lay people and amateurs have been enthusiastically greeted as heroes of the digital era. This thoughtful study casts a fresh light on the shaping of user participation in the context of, among others, popular discourse in and around new media.Schäfer's groundbreaking research into hacking, fan communities and Web 2.0 applications demonstrates how the dynamic of innovation, control and interaction have shifted the boundaries of the traditional culture industry into the user domain. The media industry undergoes a shift from creating content to providing platforms for user driven social interactions and user-generated content. In this extended culture industry, participation unfolds not only in the co-creation of media content and software-based products, but also in the development and defense of distinctive media practices that represent a socio-political understanding of new technologies.
2010

Die Kunst des Einzelbildes: Animation in Österreich - 1832 bis heute

Kino Animation in Österreich ist ein Terrain künstlerischer Aktivität mannigfaltiger Erscheinungsformen. Die Gemeinsamkeit bildet das zeitlich manipulierte künstlerische Bild. Bestimmend für das Buch ist eine breit angelegte Sichtweise der Geschichte der Animation. Anstelle des Insistierens auf einer "Trennlinie" zwischen Kommerz und Kunst geht es darum, das reiche Spektrum der Erscheinungsformen von Animation zwischen Popkultur und Avantgarde ohne Abwertung oder Überbewertung eines der genannten Pole darzustellen und auch die Tatsache gegenseitiger Beeinflussung und Befruchtung zu würdigen.
2010

Roboterträume

Sprechende Eisschränke, lernfähige Sitzelektronik im Auto, selbststeuernde Staubsauger, Nano Roboter für den medizinischen Gebrauch: Die Erforschung der künstlichen Intelligenz und deren Anwendungen in der Praxis kann heute noch Utopie sein und sogar Furcht auslösen und wird morgen bereits selbstverständlich in Haushaltsgeräten genutzt. Der Katalog "Roboterträume" widmet sich diesem spannenden Thema und zeigt, was die gegenwärtige Kunst zum Verständnis und zum Umgang mit dieser rasend schnellen Weiterentwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz beizutragen hat. Er begleitet eine Ausstellung im Museum Tinguely Basel und im Kunsthaus Graz und umfasst neu entwickelte Arbeiten der Künstler Luc Mattenberger, Jon Kessler, Thomas Baumann, John Bock, Daniel Reichmuth / Sibylle Hauert, Niki Passath, Francois Roche, Virgil Wiedrich und Kirsty Boyle und weitere Werke von Edward Kienholz, Tom Sachs, Nam June Paik, Richard Kriesche, Stelarc, Jessica Field u.a.
2009

Katalog "Alias in Wonderland"

Ausstellung der Abteilung Digitale Kunst/Universität für angewandte Kunst Wien,
25. Juni bis 12. Juli 2009, Freiraum/quartier21, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Text zur Ausstellung von Univ.-Prof. Virgil Widrich und Dipl. Ing. Arch. Nicolaj Kirisits:
Die Konstruktion der Wirklichkeit erfolgt über Verweise und Abbilder. Im digitalen Zeitalter ist die Anzahl der Abbilder exponentiell gewachsen. Im Computer nennt man einen Verweis "Alias". Das Alias wurde erfunden, um Speicherplatz effizienter nutzen zu können. Das Alias ist in seiner Größe eingeschränkt, erzeugt jedoch bereits eine Idee des Originals, auf das es verweist. Das Alias im Computer ist ein Hinweisschild auf eine größere Datei und Referenz auf das anderswo Vorhandene. Ein Alias ist auch eine Art "Schlüssel", ein "rabbit hole" zur Erinnerung. 
In der Ökonomie der Aufmerksamkeit kann das Alias auch als Währung begriffen werden. Je häufiger eine Wissenschaftlerin/ein Wissenschaftler zitiert, eine Künstlerin/ein Künstler rezipiert oder ein Star kommentiert wird, desto höher der gesellschaftliche und monetäre Wert. Gleichzeitig stellt das Alias auch eine Reduktion des Originals dar, wobei sich Bilder besser reduzieren lassen als künstlerische Formate wie Theater, Performance oder interaktive Kunst. Künstlerische Formate, die die Reduktion nicht als Qualität nutzen können, sind im Verlorenen. Im Gegensatz dazu kommen banale Interventionen, deren reduzierte Abbilder Aufmerksamkeit erregen und sich als Alias leicht digital verbreiten lassen, zu ungeahntem Erfolg. 
Wie alles, entsteht auch die Kunst im Kopf der Rezipientin/des Rezipienten. Selbst das Original ist somit als Verweis auf diesen eigentlichen Ort, an dem Wirklichkeit entsteht, zu verstehen.
Das Konzept der Ausstellung "Alias in Wonderland" ermöglicht es, die Vielfältigkeit der Klasse "Digitale Kunst" und deren Arbeiten in einer Ausstellung gleichzeitig und kompakt zu repräsentieren. Für jedes "Original" wurde ein Alias geschaffen, wobei gelegentlich auch das Alias selbst das Original sein kann. Das vorgegebene Format für diese Ausstellung ist ein Bereich von 30 mal 30 mal 30cm und befindet sich auf einem fahrbaren Sockel. Jedes Alias kann von BesucherInnen im Wonderland verschoben werden. Zwei Andockstationen lösen dem Werk zugeordnete und weiterführende Informationen und Medieninhalte aus. Die Originale befinden sich anderswo.

2009

Der Filmische Hypertext: Links im Film - Film als Link

Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik von Carola Unterberger-Probst.
2008

After the Avant-Garde: Contemporary German and Austrian Experimental Film

Filmmaking in Germany and Austria has changed dramatically in the last decades with digitalization and the use of video and the Internet. Yet despite predictions of a negative effect on experimental film, the German and Austrian filmscape is filled with dynamic new experiments, as new technological possibilities push a break with the past, encouraging artists to find new forms. This volume of theoretically engaged essays explores this new landscape, introducing the work of established and emerging filmmakers, offering assessments of the intent and effect of their productions, and describing overall trends. It also explores the relationship of today's artists to the historical avant-garde, revealing a vibrant form of artistic engagement that has a history but has certainly not ended. The essays address such questions as the effects of transformations of cinematic space; the political effects of the breakdown of barriers between experimental film and advertising, and of the rise of music videos and reality TV; the effects of the collapse of the Soviet bloc, the rise of capitalism, and the European movement on experimental film work; and whether these experiments are aligned with mass political movements -- for instance that of anti-globalization -- or whether they strive for autonomy from quotidian politics. Randall Halle is Klaus W. Jonas Professor of German and Film Studies at the University of Pittsburgh. Reinhild Steingröver is Associate Professor of German in the Department of Humanities at the Eastman School of Music.
2008

The animation bible: a guide to everything – from flipbooks to flash

The Animation Bible covers every conceivable animation process and technique, explaining and exploring their use through case studies of eminent and cutting-edge animators past and present. Illustrated with 750 colour images, the book also includes a series of applications exercises where students can put into practice the techniques they have just been reading about. In addition, students are taken through all the stages of making an animated film, from pre-production concepts and scripts to the debut screening and distribution of the finished animation.
2007

Processes of Transposition. German Literature and Film.

Die in diesem Buch gesammelten Aufsätze befassen sich mit der vielschichtigen Beziehung zwischen der deutsch/österreichischen Literatur und der Kinoleinwand. 
2007

Scriptwriting: n. developing and creating text for a play, film, or broadcast (Basics Animation, Band 1)

The Lion King. Spirited Away. Wallace and Gromit. Toy Story 2. What makes these animated movies great? The stories they tell, and the ways those stories are told. Animation can go where no other filmmaking can, and great scriptwriting can take animation where no other movies have. Basics Animation: Scriptwriting, the follow-up to the successful title The Fundamentals of Animation, looks at a variety of approaches to scriptwriting for animation using vivid examples from great animated movies. Author Paul Wells explores the distinctive qualities of animation as a form of creative expression and explains the choices and approaches available to the scriptwriter, the animator, and the director.
2007

Science / Culture: Multimedia

Der Band thematisiert New Media Design sowohl im Kontext seiner Anwendung in Museen als auch im Bereich von CD-Rom-, DVD- und Web-Projekten. Er beinhaltet zum einen eine qualitative Analyse von Multimedia-Projekten über Wissensthemen (Jüdisches Museum Berlin, Technisches Museum Wien, Salzburger Carolino Augusteum, Documenta, Akademie der Wissenschaften, Whitney Art Museum etc.), zum anderen Interviews mit Experten (Dieter Bogner, Fons Hickmann, Joachim Sauter, Christian Doegl, Peter Messner u.a.) aus den Bereichen Inhaltskonzeption, Lehre, Gestaltung und Evaluierung. Darüber hinaus wird in Essays der Frage nach dem Wesen(tlichen) multimedialer Kommunikation nachgegangen, um daraus ein gestaltungstheoretisches Modell zu entwickeln.
2007

Introduction to Film Studies

Introduction to Film Studies is a comprehensive leading textbook for students of cinema. This completely revised and updated fourth edition guides students through the  key issues and concepts in film studies, traces the historical development of film and introduces some of the worlds key national cinemas. A range of theories and theorists are presented from Formalism to Feminism, from Eisenstein to Deleuze. Each chapter is written by a subject specialist, including four new authors, and a wide range of films are analysed and discussed. It is  lavishly illustrated with over 123 film stills and production shots, many of them in colour. Reviewed widely by teachers in the field and with a foreword by Bill Nichols, it will be essential reading for any introductory student of film, media studies or the visual arts worldwide.
2005

Rollenspiele. Österreichische Filmkünstler im Portrait

Noch mehr als das ganze Leben ein Theater ist, ist es ein Film, und jeder spielt darin seine ganz eigene Rolle. Das "Rollenspiel" ist wesentlicher Bestandteil unser aller Daseins- und Lebensbewältigung. Wer könnte diese Wahrheit besser vermitteln als jene, die das Rollenspiel und seine Bannung auf Zelluloid zu ihrem Beruf gemacht haben?
In einfühlsamen Fotoporträts, die die Schnittstellen zwischen privat und öffentlich freizulegen versuchen, aber auch das sanfte Spiel mit dramaturgischen Inhalten, Requisiten und Posen pflegen, legt der Fotograf Manfred Pauker ein meisterhaftes Kaleidoskop von mehr als zwei Dutzend österreichischen Filmschaffenden der Gegenwart vor.
2005

Tonspuren: Musik im Film: Fallstudien 1994-2001

Enthält den Text von Arno Rußegger: Zwischen Hommage und Persiflage. Alexander Zlamals Musik und Sounddesign für Virgil Widrichs "Copy Shop" (2001)
2005

Trickraum - Spacetricks

Trickfilme zeigen mit Vorliebe fantastische, paradoxe, ja unmögliche Orte, die wenig mit unserer gelebten Erfahrung der Welt gemeinsam haben. "Trickraum – Spacetricks" richtet den Blick auf das internationale Animationsfilmschaffen von heute und versammelt erstmals die Inspirationsquellen, Arbeitsprozesse und -materialien, die bei der Gestaltung innovativer Trickräume verwendet werden. Das reichhaltige Bildmaterial zeugt von den vielfältigen Arbeitstechniken der rund 25 vertretenen Filmemacherinnen und Filmemacher.
2005

Das Motiv des Doppelgängers als Spaltungsphantasie in der Literatur und im deutschen Stummfilm

Zum ersten Mal erörtert ein Buch das enigmatische Motiv des Doppelgängers, welches hier nicht nur in der deutschen Literatur untersucht wird, getrennt in Drama, Dichtung und Epik und unternimmt in einem breit angelegten Versuch den Brückenschlag zum (Stumm)film. Was in der bisher vorliegenden Sekundärliteratur nur angedeutet wurde, thematisiert dieses interdisziplinäre Werk, das auch auf Spaltungsphantasien in Malerei und Fotografie eingeht. Im Mittelpunkt stehen Facettenreichtum, Vieldeutigkeit und Langlebigkeit des fantastischen Doppelgänger-Motivs, welches sogar im literarischen Realismus oder durch die Erkenntnisse der Psychoanalyse kaum an Attraktivität verliert und sich im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit psychischer Phänomene auf der Leinwand eindrucksvoll zurückmeldet. Für Literatur- und Filmwissenschaftler ist diese Thematik genauso interessant, wie für philosophisch und psychoanalytisch geschulte Leser.
2003

Future cinema: the cinematic imaginary after film

Throughout the history of cinema, a radical avant-garde has existed on the fringes of the film industry. A great deal of research has focused on the pre- and early history of cinema, but there has been little speculation about a future cinema incorporating new electronic media. Electronic media have not only fundamentally transformed cinema but have altered its role as a witness to reality by rendering "realities" not necessarily linked to documentation, by engineering environments that incorporate audiences as participants, and by creating event-worlds that mix realities and narratives in forms not possible in traditional cinema. This hybrid cinema melds montage, traditional cinema, experimental literature, television, video, and the net. The new cinematic forms suggest that traditional cinema no longer has the capacity to represent events that are themselves complex configurations of experience, interpretation, and interaction.

This book, which accompanies an exhibition organized by the ZKM Institute for Visual Media, explores the history and significance of pre-cinema and of early experimental cinema, as well as the development of the unique theaters in which "immersion" evolved. Drawing on a broad range of scholarship, it examines the shift from monolithic Hollywood spectacles to works probing the possibilities of interactive, performative, and net-based cinemas. The post-cinematic condition, the book shows, has long roots in artistic practice and influences every channel of communication.
2001

Machine Times

In the wake of the recent millennium excitement, this publication takes a close look at the role of time in the constitution of our technological reality. At least since Einstein's theory of relativity and Bergson's aesthetics, we have been aware that time forms an indispensable dimension of the reality that surrounds us, and of the way in which we perceive this reality. The artists in "Machine Times" explore the manner in which time both delimits and constitutes our spatial reality. "Machine Times" is published on the occasion of the DEAF 2000 festival in Rotterdam, which investigates the phenomenon of time through a variety of formats--interactive image manipulation, sound performances and virtual environments--in art projects, stage events, essays, and interviews. A sequel to "The Art of the Accident" (1998), "Machine Times" includes essays, interviews and projects by Francisco Varela,, Detlef Linke, Isabelle Stingers, Peter Weibel, Perry Hoberman, Cybernetic Culture Research Unit, Helga Nowotny, Woody Vasulka, Eduardo Kac, tx-transform, Atau Tanaka, and several others.