Bücher und Texte, in denen Virgil Widrichs Arbeiten erwähnt oder besprochen werden – einschließlich seiner eigenen Publikationen.
Schmidlechner widmet Virgil Widrich einen eigenen Abschnitt (Kapitel 13.6) und beschreibt „Vienna table trip“ (2015/2016) als „Widrichs Liebeserklärung an seine Wahlheimat“.
Virgil Widrich und Hans Kupelwieser erwähnt als Ururenkel des Malers Leopold Kupelwieser, die heute zu den arriviertesten Künstlern Österreichs zählen.
Dieser Band bietet eine Einführung in theoretische Grundlagen und zentrale Aspekte der Bezüglichkeit von Texten und Medien. Er verfolgt die Entwicklung von der klassischen Intertextualitäts- (Genette, Kristeva) zur neueren Intermedialitätsforschung (Rajewsky, Paech), behandelt aber auch die Frage der Kombination und Konkurrenz von Medien vom Wettstreit der Künste in der Antike und Frühen Neuzeit bis hin zur zeitgenössischen Medienkonvergenz. Drei ausführliche Analysekapitel stellen Anwendungsmöglichkeiten anhand literarischer und audiovisueller Beispiele vor.
Seite 269: Bio-Eintrag zu Virgil Widrich als einem der Gründer und Geschäftsführer von checkpointmedia und Univ.-Prof. für Art & Science an der Universität für angewandte Kunst Wien.
Textbeitrag „Hans Moser in Nordkorea“, Virgil Widrich im Gespräch mit Arno Rußegger, herausgegeben von Gottfried Schlemmer, Georg Seeßlen, Arno Rußegger. © Filmarchiv Austria, 2020.
Data Loam beleuchtet die Zukunft von Wissenssystemen in Texten zu künstlicher Intelligenz, Kybernetik und Kryptoökonomie: als Gegenmittel zur Zerstreuung apokalyptischer Ängste.
Textbeitrag „Images between Digital Realism and Analog Believability“ von Virgil Widrich in: Expanded Animation – Mapping an Unlimited Landscape
Textbeitrag in „The Future of Museums“, herausgegeben von Gerald Bast, Elias G. Carayannis und David F. J. Campbell: „Transforming Education and Labor in a Museum as a Model of the Future: Vacancies in the Future Museum“.
Hans Widrich (geboren 1936) führt in seinen „biographischen Fragmenten für den Haus- und Dorfgebrauch“ durch sein Leben.
Seite 102 bis 105.
„Eine kleine Haus- und Familiengeschichte“ von Hans Widrich.
Mixing realities and mediating myths & methods. Herausgeber: Valerie Deifel, Bernd Kräftner, Virgil Widrich.
Neben einem Überblick über die Projekte von checkpoinmedia der Jahre 2001 bis 2011 bietet das Buch „Inszenierung und neue Medien – 10 Jahre checkpointmedia: Konzepte, Wege, Visionen“ Essays von führenden Akteuren der Gegenwart zum aktuellen Diskurs im Bereich von Medien, Erlebniswelten, Kommunikation und Internet.
„Fetisch Auto“ stellt das Automobil als Inspirationsquelle für die Kunst der vergangenen 100 Jahre vor. Ausgehend von den Futuristen, die sein bestialisches Brüllen und die Gefährlichkeit des Geschwindigkeitsrausches als neues Schönheitsideal sahen, liefert die Publikation einen Überblick über die schönsten und inspirierendsten Werke, die wir dieser „blechernen Muse“ verdanken, darunter Werke der Pop Art, der Nouveaux Réalistes mit Jean Tinguely als größtem Fan des Formel 1-Sports, ergänzt durch die thematischen Schwerpunkte wie „Verkehr“, „Rückzug und Flucht“ oder „Faszination Unfall / Gefahr“. Der umfassende Katalog zur Ausstellung stellt das Auto als wichtigstes Kulturgut des 20. Jahrhunderts in einem kulturhistorischen Kontext vor, der vom Konzept des Waren-, sexuellen und religiösen Fetischs ausgeht. Das Automobil als materialisierte „Beziehungskiste“ ist ein Spiegel für unser Erleben und Erfahren: einerseits profanes Mittel zur Fortbewegung, andererseits auch Bedeutungsträger, Mittel zur Distanzierung und individuellen Profilierung – zugleich Uterus und Persönlichkeitsprothese.
New online technologies have brought with them a great promise of freedom. The computer and particularly the Internet have been represented as enabling technologies, turning consumers into users and users into producers. Furthermore, lay people and amateurs have been enthusiastically greeted as heroes of the digital era. This thoughtful study casts a fresh light on the shaping of user participation in the context of, among others, popular discourse in and around new media.Schäfer’s groundbreaking research into hacking, fan communities and Web 2.0 applications demonstrates how the dynamic of innovation, control and interaction have shifted the boundaries of the traditional culture industry into the user domain. The media industry undergoes a shift from creating content to providing platforms for user driven social interactions and user-generated content. In this extended culture industry, participation unfolds not only in the co-creation of media content and software-based products, but also in the development and defense of distinctive media practices that represent a socio-political understanding of new technologies.
Kino Animation in Österreich ist ein Terrain künstlerischer Aktivität mannigfaltiger Erscheinungsformen. Die Gemeinsamkeit bildet das zeitlich manipulierte künstlerische Bild. Bestimmend für das Buch ist eine breit angelegte Sichtweise der Geschichte der Animation. Anstelle des Insistierens auf einer „Trennlinie“ zwischen Kommerz und Kunst geht es darum, das reiche Spektrum der Erscheinungsformen von Animation zwischen Popkultur und Avantgarde ohne Abwertung oder Überbewertung eines der genannten Pole darzustellen und auch die Tatsache gegenseitiger Beeinflussung und Befruchtung zu würdigen.
Sprechende Eisschränke, lernfähige Sitzelektronik im Auto, selbststeuernde Staubsauger, Nano Roboter für den medizinischen Gebrauch: Die Erforschung der künstlichen Intelligenz und deren Anwendungen in der Praxis kann heute noch Utopie sein und sogar Furcht auslösen und wird morgen bereits selbstverständlich in Haushaltsgeräten genutzt. Der Katalog „Roboterträume“ widmet sich diesem spannenden Thema und zeigt, was die gegenwärtige Kunst zum Verständnis und zum Umgang mit dieser rasend schnellen Weiterentwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz beizutragen hat. Er begleitet eine Ausstellung im Museum Tinguely Basel und im Kunsthaus Graz und umfasst neu entwickelte Arbeiten der Künstler Luc Mattenberger, Jon Kessler, Thomas Baumann, John Bock, Daniel Reichmuth / Sibylle Hauert, Niki Passath, Francois Roche, Virgil Widrich und Kirsty Boyle und weitere Werke von Edward Kienholz, Tom Sachs, Nam June Paik, Richard Kriesche, Stelarc, Jessica Field u.a.
Acknowledgements: Dank an Virgil Widrich als Gesprächspartner für die Forschung.
Seite 210: Widrich (Copy Shop) wird neben Christoph Waltz, Birgit Minichmayr und Götz Spielmann als gewürdigter österreichischer Filmemacher genannt.
Katalog zur Ausstellung der Abteilung „Digitale Kunst“ an der Universität für angewandte Kunst Wien im Freiraum/quartier 21 Wien.
Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik von Carola Unterberger-Probst.
Filmmaking in Germany and Austria has changed dramatically in the last decades with digitalization and the use of video and the Internet. Yet despite predictions of a negative effect on experimental film, the German and Austrian filmscape is filled with dynamic new experiments, as new technological possibilities push a break with the past, encouraging artists to find new forms. This volume of theoretically engaged essays explores this new landscape, introducing the work of established and emerging filmmakers, offering assessments of the intent and effect of their productions, and describing overall trends. It also explores the relationship of today’s artists to the historical avant-garde, revealing a vibrant form of artistic engagement that has a history but has certainly not ended. The essays address such questions as the effects of transformations of cinematic space; the political effects of the breakdown of barriers between experimental film and advertising, and of the rise of music videos and reality TV; the effects of the collapse of the Soviet bloc, the rise of capitalism, and the European movement on experimental film work; and whether these experiments are aligned with mass political movements -- for instance that of anti-globalization -- or whether they strive for autonomy from quotidian politics. Randall Halle is Klaus W. Jonas Professor of German and Film Studies at the University of Pittsburgh. Reinhild Steingröver is Associate Professor of German in the Department of Humanities at the Eastman School of Music.
The Animation Bible covers every conceivable animation process and technique, explaining and exploring their use through case studies of eminent and cutting-edge animators past and present. Illustrated with 750 colour images, the book also includes a series of applications exercises where students can put into practice the techniques they have just been reading about. In addition, students are taken through all the stages of making an animated film, from pre-production concepts and scripts to the debut screening and distribution of the finished animation.
Seite 146: Fast Film im Kontext österreichischer Experimentalfilm-Premieren (Short Film Competition Cannes 2003).
Seite 219: Widrich wird neben Roy Andersson, Peter Mullan, Javier Fesser, Jean-Luc Godard und Tom Tykwer in einer DVD-Compilation aufgeführt.
Seite 239: Bio-Eintrag zur Virgil Widrich Film- und Multimediaproduktions GmbH und Copy Shop (2001).
Die in diesem Buch gesammelten Aufsätze befassen sich mit der vielschichtigen Beziehung zwischen der deutsch/österreichischen Literatur und der Kinoleinwand.
„Scriptwriting: n. developing and creating text for a play, film, or broadcast.“ – „Fast Film“ wird in Paul Wells' Lehrbuch zur Drehbuchentwicklung im Animationsfilm auf Seite 67–68 als Fallstudie für innovative animierte Found-Footage-Erzählung besprochen.
Der Band thematisiert New Media Design sowohl im Kontext seiner Anwendung in Museen als auch im Bereich von CD-Rom-, DVD- und Web-Projekten. Er beinhaltet zum einen eine qualitative Analyse von Multimedia-Projekten über Wissensthemen (Jüdisches Museum Berlin, Technisches Museum Wien, Salzburger Carolino Augusteum, Documenta, Akademie der Wissenschaften, Whitney Art Museum etc.), zum anderen Interviews mit Experten (Dieter Bogner, Fons Hickmann, Joachim Sauter, Christian Doegl, Peter Messner u.a.) aus den Bereichen Inhaltskonzeption, Lehre, Gestaltung und Evaluierung. Darüber hinaus wird in Essays der Frage nach dem Wesen(tlichen) multimedialer Kommunikation nachgegangen, um daraus ein gestaltungstheoretisches Modell zu entwickeln.
Introduction to Film Studies is a comprehensive leading textbook for students of cinema. This completely revised and updated fourth edition guides students through the key issues and concepts in film studies, traces the historical development of film and introduces some of the worlds key national cinemas. A range of theories and theorists are presented from Formalism to Feminism, from Eisenstein to Deleuze. Each chapter is written by a subject specialist, including four new authors, and a wide range of films are analysed and discussed. It is lavishly illustrated with over 123 film stills and production shots, many of them in colour. Reviewed widely by teachers in the field and with a foreword by Bill Nichols, it will be essential reading for any introductory student of film, media studies or the visual arts worldwide.
Seite 176: Portrait von Virgil Widrich – „gewann mit seinem ‚Fast Film‘ den europäischen Trickfilmpreis Cartoon d’Or“.
Seite 13: Fast Film als Beispiel für animationsfilmische Arbeiten mit Digitalfotografie.
Seite 111: „Ein Gewinn ist die Installation von Virgil Widrich“ – über den Touchscreen im Salzburg Museum.
Noch mehr als das ganze Leben ein Theater ist, ist es ein Film, und jeder spielt darin seine ganz eigene Rolle. Das „Rollenspiel“ ist wesentlicher Bestandteil unser aller Daseins- und Lebensbewältigung. Wer könnte diese Wahrheit besser vermitteln als jene, die das Rollenspiel und seine Bannung auf Zelluloid zu ihrem Beruf gemacht haben? In einfühlsamen Fotoporträts, die die Schnittstellen zwischen privat und öffentlich freizulegen versuchen, aber auch das sanfte Spiel mit dramaturgischen Inhalten, Requisiten und Posen pflegen, legt der Fotograf Manfred Pauker ein meisterhaftes Kaleidoskop von mehr als zwei Dutzend österreichischen Filmschaffenden der Gegenwart vor.
Enthält den Text von Arno Rußegger: Zwischen Hommage und Persiflage. Alexander Zlamals Musik und Sounddesign für Virgil Widrichs „Copy Shop“ (2001)
Trickfilme zeigen mit Vorliebe fantastische, paradoxe, ja unmögliche Orte, die wenig mit unserer gelebten Erfahrung der Welt gemeinsam haben. „Trickraum – Spacetricks“ richtet den Blick auf das internationale Animationsfilmschaffen von heute und versammelt erstmals die Inspirationsquellen, Arbeitsprozesse und -materialien, die bei der Gestaltung innovativer Trickräume verwendet werden. Das reichhaltige Bildmaterial zeugt von den vielfältigen Arbeitstechniken der rund 25 vertretenen Filmemacherinnen und Filmemacher.
Zum ersten Mal erörtert ein Buch das enigmatische Motiv des Doppelgängers, welches hier nicht nur in der deutschen Literatur untersucht wird, getrennt in Drama, Dichtung und Epik und unternimmt in einem breit angelegten Versuch den Brückenschlag zum (Stumm)film. Was in der bisher vorliegenden Sekundärliteratur nur angedeutet wurde, thematisiert dieses interdisziplinäre Werk, das auch auf Spaltungsphantasien in Malerei und Fotografie eingeht. Im Mittelpunkt stehen Facettenreichtum, Vieldeutigkeit und Langlebigkeit des fantastischen Doppelgänger-Motivs, welches sogar im literarischen Realismus oder durch die Erkenntnisse der Psychoanalyse kaum an Attraktivität verliert und sich im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit psychischer Phänomene auf der Leinwand eindrucksvoll zurückmeldet. Für Literatur- und Filmwissenschaftler ist diese Thematik genauso interessant, wie für philosophisch und psychoanalytisch geschulte Leser.
Aufsatz von Jon Davies in Animation Journal Bd. 13–15 (2005), Seite 26.
Seite 128: Beschreibung der Ars-Electronica-Center-Installation von Virgil Widrich – „Unter einem silbernen Blechflügel geht man die Zukunftsrampe hinauf“.
Seite 6: Dank an Virgil Widrich für seinen Rat bei der Installation der technisch anspruchsvollen Präsentation.
Seite 202: Widrich wird im Kontext österreichischer Filmpreisträger genannt – „international mit Abstand die meisten Preise“.
Seite 316: Eintrag zur Oscar-Nominierung „Copy Shop“ als bester Kurzfilm (Live Action) 2001.
Seite 350: Erwähnung von „Heller als der Mond“ (Regie: Virgil Widrich) im Kontext deutschsprachiger Filmstars.
Throughout the history of cinema, a radical avant-garde has existed on the fringes of the film industry. A great deal of research has focused on the pre- and early history of cinema, but there has been little speculation about a future cinema incorporating new electronic media. Electronic media have not only fundamentally transformed cinema but have altered its role as a witness to reality by rendering „realities“ not necessarily linked to documentation, by engineering environments that incorporate audiences as participants, and by creating event-worlds that mix realities and narratives in forms not possible in traditional cinema. This hybrid cinema melds montage, traditional cinema, experimental literature, television, video, and the net. The new cinematic forms suggest that traditional cinema no longer has the capacity to represent events that are themselves complex configurations of experience, interpretation, and interaction. This book, which accompanies an exhibition organized by the ZKM Institute for Visual Media, explores the history and significance of pre-cinema and of early experimental cinema, as well as the development of the unique theaters in which „immersion“ evolved. Drawing on a broad range of scholarship, it examines the shift from monolithic Hollywood spectacles to works probing the possibilities of interactive, performative, and net-based cinemas. The post-cinematic condition, the book shows, has long roots in artistic practice and influences every channel of communication.
Seite 188: Filmographische Angaben zu „Heller als der Mond“ – Buchholz in der Rolle des Paolo, Regie und Co-Buch: Virgil Widrich.
Seite 389: „A chase scene through film chase scenes, staged with found footage“ – Beschreibung von Fast Film im Ars-Electronica-Katalog.
Seite 282: Eintrag zu Virgil Widrich in der polnischen Film-Enzyklopädie.
Seite 306: Widrich als Erfolgsbeispiel der Creative Industries – „hat sich von Beginn an auf internationaler Ebene präsentiert“.
In the wake of the recent millennium excitement, this publication takes a close look at the role of time in the constitution of our technological reality. At least since Einstein’s theory of relativity and Bergson’s aesthetics, we have been aware that time forms an indispensable dimension of the reality that surrounds us, and of the way in which we perceive this reality. The artists in „Machine Times“ explore the manner in which time both delimits and constitutes our spatial reality. „Machine Times“ is published on the occasion of the DEAF 2000 festival in Rotterdam, which investigates the phenomenon of time through a variety of formats--interactive image manipulation, sound performances and virtual environments--in art projects, stage events, essays, and interviews. A sequel to „The Art of the Accident“ (1998), „Machine Times“ includes essays, interviews and projects by Francisco Varela,, Detlef Linke, Isabelle Stingers, Peter Weibel, Perry Hoberman, Cybernetic Culture Research Unit, Helga Nowotny, Woody Vasulka, Eduardo Kac, tx-transform, Atau Tanaka, and several others.
Seite 196: Kapitel „tx-transform“ von Martin Reinhart und Virgil Widrich – die erste Printveröffentlichung der tx-transform-Technik.
Seite 494: Erste Buchwürdigung Widrichs – Hervorhebung von „Vom Geist der Zeit“ (1986), dem zweistündigen Super-8-Epos im Stil eines Sci-Fi-Monumentalfilms.