Die Ausstellung „Gustav Klimt. Pigment & Pixel“ im Belvedere Wien verbindet Kunst und Technologie und ermöglicht tiefere Einblicke in Klimts Maltechnik. checkpointmedia entwickelte die Ausstellungsgestaltung, in der Originale, technologische Untersuchungen und digitale Rekonstruktionen in drei Bereichen inszeniert werden.
Die Ausstellung „Gustav Klimt. Pigment & Pixel“ im Belvedere Wien verbindet Kunst und Technologie und ermöglicht tiefere Einblicke in Klimts Maltechnik. checkpointmedia entwickelte die Ausstellungsgestaltung, in der Originale, technologische Untersuchungen und digitale Rekonstruktionen in drei Bereichen inszeniert werden.
Der erste Bereich fokussiert auf wissenschaftliche Analysen. Radiologische Untersuchungen enthüllen verborgene Details unter Klimts Farbschichten. Transparente Bildträger und kühles blaues Licht verweisen auf den Charakter eines Labors und die Präzision moderner Analysemethoden.
Ein weiterer Raum widmet sich Klimts legendären Goldtönen. Die Ausstellung zeigt, wie Klimt das Blattgold auf seine Leinwände auftrug und welche Techniken er verwendete. Rund um das ikonische Werk „Judith I“ entsteht die Atmosphäre einer Schatzkammer, die Klimts Vergoldungstechniken erfahrbar macht.
Die digitalen Rekonstruktionen der drei 1945 verlorenen Fakultätsbilder stellen eine besondere gestalterische Herausforderung dar. Ursprünglich für die Decke des Festsaals der Wiener Universität vorgesehen, wurden sie jedoch nie installiert. In Kooperation mit Google Arts & Culture wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz ihre ursprüngliche Farbigkeit rekonstruiert. Die Bilder hängen in der Ausstellung an einer abgehängten Decke, während ein Spiegeltisch den Besucher*innen ermöglicht, sie in der Reflexion so zu erleben, wie sie einst präsentiert wurden.
Der letzte Bereich zeigt Klimts Naturdarstellungen. Reproduktionen floraler Motive entlang der Wände führen zum Blick auf den Garten – eine direkte Verbindung zwischen Kunst und Natur.
Unteres Belvedere, Wien
20.2. bis 7.9.2025