Virgil Widrich
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Werke:
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Broschüre „Essence 08“, Cover-Illustration: Lena Mayer
Broschüre „Essence 08“, Cover-Illustration: Lena Mayer
Peter Tilg, Nicholas Wormus: BREAKING NEWS, Interaktive Installation, 2008
Peter Tilg, Nicholas Wormus: BREAKING NEWS, Interaktive Installation, 2008
Nina Kataeva: C[R]ASH, Installation, 2008. Foto: Peter Kainz
Nina Kataeva: C[R]ASH, Installation, 2008. Foto: Peter Kainz

The Essence08 – Digitale Kunst

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien.

Jahr
2008
Art
Ausstellung · Universität für angewandte Kunst

Jahresausstellung der Universität für angewandte Kunst Wien. MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst Wien, Weiskirchnerstraße 3, 1010 Wien, Ausstellungsdauer: 27. Juni bis 13. Juli 2008, Öffnungszeiten: täglich 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Dienstag 10:00 Uhr bis 24:00 Uhr, Montag geschlossen.

Statt einer Überschrift
Kein Motto ist umfassend genug für die Arbeiten der „Digitalen Kunst“, die ich für die THE ESSENCE 08 auswählen durfte:
Welche Überschrift könnte gleichzeitig von der Entschleu­nigung alter Videospiele (Matthias Kassmannhuber: Mode x) und von der Neuerfindung der Erfindung des bewegten Bildes erzählen (Ile Cvetkoski: MOBIPRAXINOSCOPE)?
In welche Schublade passen Stephan Wiesinger, der uns in Analog vs. Digital Bildpunkte neu zusammensetzen lässt, Friedrich Zorn, der in walking zeigt, was ein Blinder in Wien nicht sehen kann, sowie Peter Tilg und Nicholas Wormus, die mit ihrer Arbeit BREAKING NEWS endlich den Beweis erbringen, dass im Fernsehen nichts läuft?
Den Angstfaktor an den Börsen visualisiert Nina Kataeva mit Airbags (C[R]ASH). Akustisch verwandt sind Florian Waldners Hochton-Lautsprecher, die hörbare Wellen schlagend von der Decke schwingen und Nina Tommasis tonerzeugende Pflanzen ihrer biogenen Instrumentierung.
Ruth Brozek löst in SWAPPING PLACES Geschlechtsum­wandlungen durch Asynchronität aus. Bei Günter Seyfrieds Mutants from Innerspace werden Bilddaten als genetischer Code in Lebewesen abgespeichert, um dort durch Umwelt­einflüsse zu neuen Bildern zu mutieren.
Sophie Wagner vermisst eine unbewohnte Insel mittels GPS und komponiert Bilder und Töne entlang ihrer medialen Grenzen (Brzina hodanja).
Der selben Insel nähert sich Gottfried Haider von oben und lässt diese von einem Ballon abscannen (Nebelmeer über Plocica). Und wie um die Vielfalt und Offenheit der 13 gezeigten Werke abzuschließen, entschwebt Jan Perschy mit seinem Modell eines Systems zur Erstellung eines Modells des Kosmos in den Kosmos.
Univ.-Prof. Virgil Widrich, Juni 2008

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