Virgil Widrich
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06. Juni – 17. Juni
Am 6.6.2017 Eröffnung der Ausstellung „Circuit Training – Ein Streifzug in die Welt des Large Hadron Collider“ in das weisse Haus Wien, welche in Zusammenarbeit Studierender von Art & Science und Ortsbezogene Kunst an der Universtität für angewandte Kunst in Kooperation mit CERN (art@CMS und HEPHY – Institute of High Energy Physics) entstand. Konzept und Entwicklung: Brishty Alam, Valerie Deifel, Katrin Hornek, Matilde Igual Capdevila, Bernd Kräftner, Paul Petritsch, Karl Salzmann, Virgil Widrich.
→ Circuit Training

2016

2015

21. Juli
Power of Display 69: Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof, 21.7.2015, 18:00 Uhr.
Martina Griesser und Monika Sommer (schnittpunkt ausstellungstheorie & praxis) im Gespräch mit Helga Bock (Bestattungsmuseum) und Virgil Widrich (checkpointmedia).

Der Tod gehört in der öffentlichen Wahrnehmung zu Wien wie der Stephansdom. Das Bestattungsmuseum, 1967 gegründet, verdankt sich dem Mythos der besonderen Beziehung der Stadt zum Totenkult und einer privaten Sammelleidenschaft. 2014 übersiedelt das Museum an den Zentralfriedhof und positioniert sich nahe an den letzten Orten neu. Es versteht sich als Besucher/innen-Zentrum und zeigt anhand von 250 Objekten verschiedene Aspekte von Trauerfällen. schnittpunkt widmet sich Fragen wie: An wen adressiert sich die Institution? Was bedeutet es, als Generalunternehmen die Neukonzeption eines Firmenmuseums zu übernehmen? Welche Rolle spielen multimediale Aspekte der Vermittlung? Wie gestaltet sich das Spannungsfeld zwischen den Objekten und den Audio- bzw. Videoinstallationen? Funktioniert ein Museum auch ohne Aufsicht? Wird die Sammlung weiter ausgebaut?
Im Rahmen des Rundganges „power of display“ beleuchtet schnittpunkt die strukturellen und inhaltlichen Dimensionen dieses vielschichtigen Projekts und widmet sich Aspekten der kuratorischen und gestalterischen Umsetzung ebenso wie Implikationen der Überschneidung des Rollenverständnisses von KünstlerIn und KuratorIn. In welchem Verhältnis stehen hier kuratorische Arbeit, künstlerisches Gesamtkonzept und individuelles Werk?
→ Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof

2014

2013

2012

2011

06. Dezember
Vienna according to checkpointmedia – Mediale Stadtführung
Am 6.12.2011 führte Virgil Widrich Studierende der Architekturklasse Hani Rashid (Universität für angewandte Kunst Wien) durch die Innenstadt von Wien an zwei sehr unterschiedliche Tatorte der checkpointmedia: Im
Mozarthaus Vienna (Ausstellungsarchitektur: Gustav Pichelmann) stand die Wiedererschaffung einer historischen Persönlichkeit durch Neue Medien in einem denkmalgeschützen Umfeld im Vordergrund.

Ein ganz anderer Ansatz wurde beim Besucherzentrum Parlament verfolgt: Hier entstand unter der Federführung der Architekten Geiswinkler & Geiswinkler ein Neubau unter dem historischen Altbau, in welchem mithilfe der Medien Geschichte und Funktionsweise der Demokratie in Österreich vermittelt wird. Ein Vortrag von Agnes Hannes über Ausstellungsgestaltung beendete die Exkursion in den Räumen der checkpointmedia.
→ Universität für angewandte Kunst Wien

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

01. Februar
checkpointmedia bezieht ihre neuen Büroräumlichkeiten im „Haus der Musik“, Seilerstätte 30, 1010 Wien und stellt die gemeinsam mit der Mensalia Unternehmensberatung erstellte Software „Genesto“ vor, mit welcher interaktive Geschäftsberichte für das Internet erstellt werden. Die ersten Kunden: DaimlerChrysler, Sanochemia, Flughafen Wien.
Weitere Multimediaprojekte: Installationen für das Wiener Riesenrad, die Kunsthalle Leoben und das Salzburger Museum Carolino Augusteum.
→ checkpointmedia GmbH – Multimediaproduktionen
01. Februar – 09. Februar
Kuratieren der Filmreihe „Carte blanche vs brown thoughts“ beim Clermont-Ferrand Short Film Festival.

*Die österreichischen Filme beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den „braunen Gedanken“ wobei „braun“ mit „denken“ meist nicht viel zu tun hat. In „Herbst 95“ sehen wir in einer langen Einstellung welche Art von Menschen Jörg Haiders Veranstaltungen 1995 besuchten und was sie zu sagen haben. Heute kann man viele andere Leute um Haider sehen, die sich 1995 noch versteckt hielten. Auf der anderen Seite des Spektrums steht „Zero Crossing“, der die momentane Empörung im März 2000 in ebenso langen Einstellungen festhält. Die Fassungslosigkeit der Protagonisten von damals ist heute – zwei Jahre nach Eintritt der FPÖ in die Regierung – einer allgemeinen Lähmung gewichen. Der Gegner ist mittlerweile übermächtig geworden: Wir waren in Österreich die ersten mit einer rechten Regierung. Jetzt gibt es nicht nur Haider, sondern auch Berlusconi und Bush. Diese Leute werden uns noch eine Weile erhalten bleiben, denn schlechte Zeiten sind gut für schlechte Politiker. Schlechte Zeiten sind aber auch gut für gute Filme – und neun Stück davon sind in Clermont-Ferrand zu sehen. Diese Filme sind ganz verschieden. Das, wogegen sie sind, ist immer gleich.*
*Vielen Dank an Amour Fou Filmproduktion, Meter, Navigator Film, Sixpack Film, „Die Kunst der Stunde ist Widerstand“ und Schnittpunktfilm.*
*Virgil Widrich*

Gezeigt werden: „Günter 1939 (Heil Hitler)“ (Johannes Rosenberger), „Herbst 95“ (Alexander Binder, Michael Gartner, Elke Groen, Rainer Frimmel, Rainer Obrist), „5 Filme gegen Schwarz-Blau: Schaukel“ (Thomas Horvath), „Dar-el-Beida“ (Tim Sharp), „Passagen“ (Lisl Ponger), „Heimkehr. Wien 1941/1996.“ (Caroline Weihs, Michael Domes), „Zero Crossing. Conversations in Vienna“ (Johannes Holzhausen), „Marriage Blanc“ (Concept Gustav Deutsch, realization Gustav Deutsch and Mostafa Tabbou), „Pinocchio“ (Martin Reinhart)
→ Amour Fou Film

2001

01. März
Im März gemeinsam mit Stefan Reiter, Stefan Unger und Dieter Göschler Gründung der checkpointmedia AG, welche die Multimediaaktiviäten in Zukunft betreiben wird. Die Filmproduktion bleibt als unabhängiges Unternehmen erhalten. Die ersten Projekte der neuen AG: Pflichtenhefterstellung für die website des Museumsquartiers Wien, Medienstationen für die Niederösterreichische Landesausstellung 2001, eine DVD für das Naturhistorische Museum Wien und Erstellung einer Datenbank für Centropa über das jüdische Leben in den 14 Ländern Zentral- und Osteuropas.
→ checkpointmedia GmbH – Multimediaproduktionen

2000

1999

24. Juni – 25. Juni
Vortrag an der SAE – INTERNATIONAL TECHNOLOGY COLLEGE München gemeinsam mit Martin Putz.
24.6.1999, 13 bis16:00 und 17 bis 20:00 Uhr: Klassische Dramaturgie „22 buildings blocks – das Modell von John Truby“. Interaktives Erzählen anhand der CD-ROM „Robbi – Abenteuer auf CD-ROM“
25.6.1999, 13 bis 16:00 und 17 bis 20:00 Uhr: „Kalkulation und Produktion von Multimediaprojekten“
SAE – INTERNATIONAL TECHNOLOGY COLLEGE, Hofer Straße 3, D-81737 München
→ Robbi – Abenteuer auf CD-ROM

1998

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